|
Goldsucher erhalten einen eigenen Themenpfad |
|
|
|
Mittwoch, 22. Juni 2005 |
Goldsucher erhalten einen eigenen Themenpfad
Reichmannsdorf soll ein Endpunkt sein
Reichmannsdorf (OTZ/hjf). Der Geologe Dr. Markus Schade plant einen
etwa 70 Kilometer langen Goldpfad in der Saale-Rennsteig-Region. Dieser
soll in Theuern im Landkreis Sonneberg beginnen und nach Reichmannsdorf
sowie Bad Blankenburg führen. "Inzwischen haben auch die Lobensteiner
Interesse signalisiert", sagte Schade.
Unlängst hat er auf seiner großen Wandkarte im Goldmuseum den nunmehr
250. Gold führenden Bach Thüringens registriert. Dabei handelt es sich
um einen kleinen Wasserlauf zwischen Schleusingen und Eisfeld. Bevor
der Geologe seine Gerätschaften in Thüringen auspackte, waren weniger
als 30 Gold führende Bäche und Flüsse in Thüringen bekannt.
Das Thüringer Schiefergebirge gehört aus Sicht der Geologen zu den
Gebieten Deutschlands, in denen Goldfunde wahrscheinlich sind.
Reichmannsdorf ist eine der besten Adressen. Im Mittelalter wurde im
Umfeld der einstigen Bergbaugemeinde Gold in Form von Körnchen im
Quarzgestein gefunden oder in Blättchen aus dem Kies der Bäche
gewaschen. Der Ortsname selbst, aber auch Lokalbezeichnungen wie
Goldberg sind heute Zeugnisse für die Goldvorkommen auf der Saalfelder
Höhe. Vor diesem Hintergrund ist es nur logisch, dass moderne
Goldsucher Reichmannsdorf zu einer Art Wallfahrtsort gemacht haben.
Schade schätzt, dass bereits mehrere Gramm von dem Edelmetall im
Schlagebach gefunden wurden. Quelle: OTZ
|
|
Letzte Aktualisierung ( Freitag, 5. August 2005 )
|