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Eine Reise ins goldene Land Rumäniens - oder "Kein Schein aus Bukarest" Drucken E-Mail
Geschrieben von Michael Pfefferkorn   
Sonntag, 31. Oktober 2004

Guck mal wer da pocht!

Das Museum war dank der Hilfe von Einheimischen zu finden, obgleich die Werbung dafür wohl nicht gewünscht ist, kein Schild, kein Hinweis zeigt darauf.

Nun wurde es noch obskurer: EIn Wachmann fragte uns, ob wir das Museum sehen wollten. Nach dem wir dies bestätigten, rief er einen Führer per Telefon an und teilte uns mit, dass es 10 Minuten dauern würde. In der Zwischenzeit verlangte er unsere Pässe bzw. Ausweise, von denen er alle Daten im Detail abschrieb und sie uns danach zurück gab. Ängstliche Menschen!
Über den Platz der Grubenverwaltung ging es dann weiter auf eine kleine Wiese, auf der allerlei Bergbaurelektikte aufgebaut waren. Und was für eine Freude, Pochwerke, Flotationskammern, Förderkörbe, römische Weihealtäre und Grabsteine, Erzmühlen, ein paar Tafeln und etwas Kleinkram. Sehr schön. Und wieder begann das Fotografieren, wobei unser Füherer versuchte, uns ein paar Informationen auf den Weg zu geben. Aber alles, was er uns ob der Sprachschwierigkeiten zu sagen vermochte, wussten wir selber: "Pochwerk", "Flotation" etc.

Rechts: Römischer Steigbaum im Museum




Römischer Weihealtar aus dem 1. Jh nach Chr. vom "Heiligen Hain" in Roşia Montană


Tafel mit Jahreszahl 1852 aus der Grube von Roşia Montană


Erzhandmühle


Pochstein


Flotationskammern und Kugelmühle


oben und unten: Förderkörbe vom Cetate - Blindschacht




Kalifornisches Pochwerk aus dem 19. Jahrhundert, in England von "Fraser & Chalmes" gebaut.


dito.


Pochwerk aus Roşia Montană. Lt. Führer aus dem 16. Jahrhundert - bis 1945 in Betrieb gewesen


dito. Welle mit Zapfen sowie Wasserrad für Antrieb

dito. Welle mit Zapfen und Pochstempel.


Lager aus Stein.


Rüttelbehälter für das zu pochende Erz


Pochstempel


Holzhunt und Holzschiene im Nachbau.


 
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