HomePublikationenEuropa Eine Reise ins goldene Land Rumäniens - oder "Kein Schein aus Bukarest"
Eine Reise ins goldene Land Rumäniens - oder "Kein Schein aus Bukarest"
Geschrieben von Michael Pfefferkorn
Sonntag, 31. Oktober 2004
Seite 8 von 21
Galleria Romana - endlich im Berg.
Das Besucherbergwerk erreicht man über eine Treppe im Berg, die einen zunächst rund 80 Stufen in die Tiefe führt. Zur Belohnung findet man sich dann in einem römischen Stollenkomplex wieder. Er stammt aus der Zeit um das 1. Jh. nach Chr. Viel kann dazu leider nicht gesagt werden, da auch hier im Prinzip nur das Gesehene widergegeben werden kann.
Die römischen Stollen sind überraschend geräumig: die Höhe liegt zwischen 1,80 m und 2 m, die Breite um 1 m . Die Strecken sind sauber geschlägelt. Kleine Lampennieschen sind zu finden, leider keine Inschriften.
Das Mundloch hinter dem die Treppe ist. ALBURNUS MAIOR ist der römische Name für Roşia Montană (das spricht man übrigens ungefähr so: Roschiea Montana).
Römischer Stollen
Strecke aus dem 18. oder 19. Jh. mit rezenter Schlitzprobe des kanadisch-rumänischen Konsortiums EUROGOLD. Die Firma will Roşia Montană und den Nachbarort Roşia Poieni zugunsten von Goldtagebauen und eines Zyanidlaugungssees komplett platt machen.
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