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Seite 7 von 9 14.6 Seiltechnik in vertikalen Bauen14.6.1 Das AbseilenDas Abseilen an sich ist die einfachste Sache: bereits mit der kurzen Longe gesichert, baut man den Abseiler und die Abseilsicherung ins Seil. Die Abseilsicherung hängt an der langen Longe. Dann wird die kurze Longe ausgeklinkt. Mit der Bremshand korrigiert man die Abseilgeschwindigkeit, die freie Hand führt die Abseilsicherung nach oder tut irgend etwas anderes (Die Abseilsicherung ist aus Darstellungsgründen nicht auf allen Bildern dargestellt. Sie ist trotzdem unbedingt zu verwenden!) Die Beine stützen im Tonnläger gegen das Liegende ab. Benötigt man beide Hände, legt man das Seil wie oben beschrieben fest. Alles ist also einfach bis zur ersten Umsteigstelle. Eine solche bewältigt man folgendermaßen: Man fährt bis an die Umsteigstelle heran und sichert sich mit der kurzen Longe (Achtung: Nur in Karabiner einhängen! Hängt man sich in eine Seilschlaufe, bekommt man den Karabiner aus dieser nicht mehr heraus, wenn das Seil belastet ist). Dann fährt man weiter ab, bis man statt am Abseiler an der Longe hängt. Man baut den entlasteten Abseiler aus und in das nach unten weiterführende Seil ein. Dort legt man ihn fest (genügend Platz oberhalb lassen, damit man die Abseilsicherung noch umsetzen kann). Mit festgelegtem Abseiler hängt man wieder an zwei Punkten (Abseiler und kurze Longe) und baut die Abseilsicherung ins unter der Umsteigstelle liegende Seil ein. Nun kommt der spannende Punkt: man muß die kurze Longe, in der man ja noch hängt, ausbauen und sich wieder in den Abseiler hängen. Standardvariante, wenn gar nichts mehr geht: die Fußsteigklemme ins von oben kommende Seil einbauen, hochtreten und so die Longe entlasten. Die Seilklemme darf dabei nicht zu hoch eingebaut werden, sonst kommt man nachher nicht mehr an sie heran und kann sie auch nicht ausbauen. Man versucht natürlich, den Aufwand mit der Steigklemme zu vermeiden. Im Tonnläger tut’s oft ein kräftiger Klimmzug, gute Umsteigstellen sind ohnehin dort, wo man auf einem kleinen Sims oder etwas ähnlichem stehen kann. Man kann auch, wenn die Schlaufe die richtige Länge hat, in die Seilschlaufe treten. Anschließend löst man den Festlegeknoten des Abseilers und fährt weiter ab. In Abbildung 170 ist das Ganze dargestellt. Während der ganzen Umbauaktion sollte man, speziell noch einmal vor dem Lösen der Longe, kontrollieren, ob man sich nicht im Seil verfitzt hat. Das passiert gern, wenn die Schlaufe zu lang war - dann hängt der Rucksack auf einer anderen Seite des Seils als man selber, oder die lange Longe zur Selbstsicherung ist noch einmal um das Seil oberhalb der Umsteigstelle geringelt. 
| Abbildung 171: Gerätschaften für den Aufstieg |
Eine Umsteigstelle im freien Seil (an einer Seilverlängerung) wird genauso passiert, nur das man hier auf jeden Fall die Handsteigklemme einbauen muß, um die kurze Longe wieder auszuhängen. 14.6.2 Das AufsteigenWer runter kam, will auch wieder nach oben. Bewährt und mit etwas Training und angepaßter Ausrüstung gar nicht so uneffektiv ist die hier beschriebene „Froschtechnik“. Sie hat den Vorteil, daß sie problemlos zu beherrschen ist, geringsten Materialeinsatz erfordert und an Umsteigstellen besonders einfach zu handhaben ist. Für sehr lange, senkrechte Schächte gibt es effektivere Steigmethoden, wie zum Beispiel in Meredith ([1]) beschrieben werden. 
| Abbildung 172: Aufstieg im ausgeräumten Gang | Foto: privat |
Man arbeitet mit zwei Steigklemmen, welche wechselseitig gegeneinander verschoben werden. Die eine sitzt fest eingebunden vor dem Bauch, die zweite ist beweglich, mit der Hand am Seil zu verschieben und wird mit der langen Longe mit dem Sitzgurt verbunden (Bild {G48}). Läßt man diese Sicherung weg, ist das ein Himmelfahrtskommando. Versagt die Bruststeigklemme (das Seil springt zum Beispiel heraus oder sie greift einfach nicht) und man rechnet nicht mit einer solchen Änderung im eingespielten Bewegungsablauf, läßt man nämlich die Handsteigklemme los und bleibt nur in einem von 50 Fällen in der Fußschlinge hängen - 49 solcher Versuche enden auf dem Schachtgrund. Die Länge der Fußschlinge bemißt man so, daß bei gestrecktem Bein und straffer Fußschlinge die Handsteigklemme unmittelbar über der Bruststeigklemme sitzt. Ob man die Fußschlinge zum gleichzeitigen Hineintreten beider Füße bemißt oder nur zum wechselnden Benutzen eines Fußes, ob man eine sich zuziehende Schlinge verwendet, um sicheren Halt und schmerzende Füße zu erhalten oder eine starre Schlinge, ist Geschmackssache. Im Tonnläger hat man ohnehin immer ein Bein am Stoß. Nach diesen Vorbereitungen kann es losgehen. Man legt das Seil in Brust- und Handsteigklemme ein und zieht es unten straff. Nun schiebt man die Handsteigklemme so weit wie möglich nach oben. Hat man nur einen Fuß in der Schlinge, bleibt man erstmal auf dem anderen Bein stehen, andernfalls muß man dazu schon in die Hocke gehen, die Bruststeigklemme blockiert und zieht das Seil nach unten. Dann wird die Handsteigklemme belastet und die Bruststeigklemme entlastet. Dazu tritt man, wenn man nur mit einem Bein in der Fußschlinge steht, mit diesem hinein. War man in der Hocke, weil man die Fußschlinge für beide Beine ausgebildet hat, steht man auf. Theoretisch läuft jetzt das Seil durch die Bruststeigklemme, und man wäre wieder in der Ausgangsstellung und etwa einen halben Meter am Seil emporgeklommen (was sich durch die Seildehnung bei den ersten paar Hüben zu Null reduziert). Praktisch hat das Seilende unter der Bruststeigklemme noch nicht das Eigengewicht, um den Widerstand der Feder zu überwinden, die den Klemmenhebel gegen das Seil drückt, und bildet zwischen Brust- und Handsteigklemme eine Schlaufe. Diese zieht man mit der freien Hand nach unten durch, oder man hat (für Trockenübungen oder die ersten zwei Meter im Schacht) einen Kumpel unten stehen, der das Seil straff hält. Hat man etwa zehn Meter Seil frei unter sich hängen, läuft es meist alleine durch die Bruststeigklemme. Die Zeit dazwischen muß man entweder durchziehen, oder man bindet im Schacht einen Stein oder schwereren Schleifsack ans Seilende, den der letzte dann wieder löst. Im Schacht steht keiner im Steinschlag, um das Seil straff zu halten! Für möglichst effektives Aufsteigen ist, wie schon erwähnt, ein fester Sitz der Bruststeigklemme unerläßlich. Lange Longe und Fußschlinge müssen auf den Sitz der Bruststeigklemme und den Körperbau des Befahrers gut abgestimmt werden, was sich erfahrungsgemäß erst nach einigen dutzend Befahrungen zufriedenstellend lösen läßt. Die Hauptarbeit müssen die Beine verrichten, sonst erhält man schnell einen Armkrampf. Man versucht daher, möglichst senkrecht nach unten zu treten und die Hände an der Handsteigklemme nur zum Fixieren der aufrechten Lage, nicht zum Klimmzug zu nutzen. Da man oft noch das Seil nach unten durchziehen muß, also nur eine Hand an der Handsteigklemme hat, ist das Resultat der Übung sonst meist ein ordentlicher Muskelkater am nächsten Tag. Im Tonnläger bleibt das „senkrechte nach unten Treten“ natürlich graue Theorie. Auch kräftesparendes Aufsteigen lernt man am besten durch häufige Praxis. Das Aufsteigen ist zwar kräftezehrender als die Abseilerei, aber das Passieren von Umsteigstellen wird im Steigrhytmus „nebenbei“ mit erledigt. Man sichert sich lediglich, während man die Steigklemmen nacheinander in’s andere Seil umhängt (Bruststeigklemme zuerst!), wieder mit der kurzen Longe am Umsteigpunkt, so daß man immer zweimal am Seil fixiert ist. 14.6.3 Verfitzt - was tun?Man bastelt sich regelmäßig in Situationen, in die man nicht hineinwollte - als Anfänger sowieso und auch mit etwas Routine baut man noch genügend Mist. Beliebete Beispiele sind das Abseilen bis in den tiefsten Punkt einer Umsteigstelle (an der Aufhängung vorbei) oder in den Abseiler gehedderte Longen und so weiter. Das vermeidet man dadurch, daß man nicht herumdöst, sondern sich vor jedem Handgriff dessen Zweck ruhig durch den Kopf gehen läßt (soll keine Aufforderung zum Blockieren von Schächten durch nachdenkende Befahrer sein!). Weiterhin wird man sich mit etwas Routine auch feste Plätze für das jeweilig benötigte und nicht benötigte Seiltechnikgerafel angewöhnen, was sehr zur Orientierung beiträgt. Nicht benötigtes Gerät entfernt man aus dem Zentralglied, um dort Platz zum Hantieren zu haben, und bringt es seitlich in den Aufhängelaschen des Gurtes unter. Hat man sich doch verheddert, guckt man sich die Bescherung erstmal in Ruhe an. Dann prüft man, ob man noch zweimal im Seil hängt, und hängt sich im Zweifelsfalle einmal mehr ein. Fast in jedem Falle kann man dann durch Einbau der Steigklemmen und kurzes Hochsteigen am Seil das entstandene Chaos lüften und verliert höchstens etwas Zeit. Hat man sich beim Hochsteigen vertan, kann man auch mit den Steigklemme ein Stück am Seil nach unten: durch Lüften des Klemmenhebels (die zweite Sperre verhindert ein gänzliches Verlieren des Seils) kann man das Seil ein Stück entgegengesetzt der Klemmrichtung durchlaufen lassen (Abbildung 142). Dreht man den Aufstiegsrhytmus auf diese Weise um, kommt man ohne großen Umbauaufwand zwei, drei Meter am Seil wieder nach unten, was in den meisten Fällen genügt, um beispielsweise den Schleifsack aus einer Klemmstelle zu befreien. Auch der generelle Umbau ist kein Problem: seilt man in einen Schacht ab und wird von einer schillernden Wasserfläche empfangen, legt man den Abseiler fest, baut die Hand- und die Bruststeigklemme ein, löst die lange Longe von der Selbstsicherung und hängt sie in die Handsteigklemme ein. Dann entfernt man die Selbstsicherung vom Seil und den Abseiler und kann wieder hochsteigen. Die umgekehrte Variante ist auch problemlos: Man baut zwischen Bruststeigklemme und Handsteigklemme die Abseilsicherung ein, unterhalb der Bruststeigklemme ins freie Seilende den Abseiler und blockiert diesen. Nun löst man die lange Longe von der Handsteigklemme und hängt sie in die Abseilsicherung. Dann tritt man in die Handsteigklemme, entlastet so die Bruststeigklemme und kann diese aushängen. Setzt man sich wieder nieder, sitzt man im blockierten Abseiler und kann die Handsteigklemme auch noch aushängen, worauf man die Blockade des Abseilers aufhebt und gemütlich abfährt. Reicht die Hand nicht mehr bis zur Handsteigklemme, muß man weiterbasteln und den Abseiler nochmals, diesmal etwas höher, einbauen. Man ersieht aus diesem, daß es keine ausweglosen Situationen gibt, sondern daß man sich mit etwas Überlegung aus jedem Malheur wieder befreien kann, auch ohne ungesicherte Klimmzüge am Seil. Ist zum Beispiel die Handsteigklemme unerreichbar nach oben geschwebt, behilft man sich mit dem Shunt oder einer Prussikschlinge, oder man schlingt das Seil zweimal um den Fuß und blockiert die beiden Stränge dann mit einer Hand - so kann man auch mit nur der Bruststeigklemme etliche Meter am Seil nach oben. Wichtig ist allerdings, daß die seiltechnische Grundausstattung (Steigklemmen und Abseiler, Abseilsicherung und sonstiger Kleinkram) immer greifbar am Gurt und nicht ganz unten im Schleifsack (und der ganz oben am Schacht) ist. Für den Ersten im Schacht ist das ganz unabdingbar, in glatten, durchgehenden Schächten können die Folgenden natürlich eine Ausnahme machen. Eine Kameradenbergung ist wegen eines solchen Fitz’ nur dann erforderlich, wenn unzureichend Material am Mann ist (Abseilen mit den Steigzeug im Rucksack, keine 6er Schlinge dabei und ähnliches) oder bei Anfängern, bei denen zum realen Problem leicht noch Panik kommt. Daher müssen bei einer Gruppe mit weniger Bergbauerfahrenen (die Seiltechnik als solche muß natürlich draußen bis zum Sitzen geübt werden, aber die Anwendung unter Grubenbedingungen ist doch etwas anderes) die übrigen Teilnehmer auch die Kenntnisse in Kameradenbergung besitzen (siehe auch Kapitel 14.9). 14.7 Seiltechnik in horizontalen BauenAuch in horizontalen Bauen kann sich der Einsatz von Seiltechnik erforderlich machen, wenn Passagen neben offenen Schächten gesichert werden sollen oder man der auf der Sohle der Strecke liegenden Masse nicht traut , wie in Abbildung 124 angedeutet. Eine noch häßlichere Sache ist das seitliche Fortbewegen an einer glatten Wand – wenn die Masse zum Beispiel schon abgegangen ist, und man die Fortsetzung der bis jetzt benutzen Strecke zwanzig Meter jenseits eines bodenlosen Bruchs sieht. Die dabei anzuwendenden Techniken werden unter dem Titel Aufstieg mit behandelt. 14.7.1 AbsturzsicherungOft kann man sich an Schächten nur auf schmalen Simsen vorbeimogeln, sind Gesenke zu überspreizen oder verdächtiges Tragwerk zu betreten. Wer als erster eine solch absturzgefährdete Stelle passieren muß, wird dabei gesichert. Oft ist es nicht nötig, gleich einen Quergang nach allen Regel der Kunst auszubauen, siehe unten, zur ersten Erkundung wäre das erst recht ein übertriebener Aufwand. Gesichert wird mit einem Kletterseil, wie beim Sichern für das Freiklettern beschrieben. Der Gesicherte hat auf jeden Fall sein Kletterzeug dabei, um sich im Falle eines Absturzes wieder nach oben arbeiten zu können, ihn von oben herauszuziehen gelingt nicht so einfach und ist für ihn auch gefährlicher, wenn das Seil über eine Kante mit bröckelnder Masse läuft. Unabhängig davon muß der oder die Sichernden in der Lage sein, den eventuell Abgestürzten im ungünstigsten Fall auch mit einem Flaschenzug nach oben zu manövrieren. Daß sich diese Vorsichtsmaßnahmen an einem flachen Gesenk relativieren, versteht sich von selbst. Eine Möglichkeit zur Selbstsicherung an solchen Stellen bietet der Shunt oder ein Klemmknoten. Man befestigt das Seil an einem festen Punkt und passiert das Seil. Natürlich kann auf diese Weise immer nur einer am Seil die kritische Stelle passieren. Auf der jenseitigen Seite wird das Seil so befestigt, daß es nicht zurückrutschen kann. Auch bei dieser Variante benötigt jeder sein Steigzeug. Prekär wird die Situation, wenn doch jemand abrutscht – dann haben die jenseits des Abgrunds stehenden nämlich meist kein Seil mehr, es muß vielmehr erneut zu ihnen zurückgebracht werden. Besteht daher die Gefahr, daß nach einem Einbruch im Tragwerk oder ähnlichen Vorkommnissen dies nicht mehr möglich ist, muß die Stelle vom Ersten zum ordentlichen Quergang ausgebaut werden. 
| Abbildung 173: Eingerichteter Quergang | |
14.7.2 QuergängeEin Quergang beziehungsweise eine Traverse) ist nichts als ein Seilgeländer wie in Abbildung 173 dargestellt. Man passiert ihn, indem man beide Schlingen der Longe abwechselnd verwendet, um auch beim Umhängen gesichert zu sein. Wenn es die Lage des Quergangs erfordert, kann man auch einen direkt ins Zentralglied eingehängten Karabiner verwenden. Hat man keinen Boden unter den Füßen und muß sich am Seil vorwärts ziehen, ist das sogar die beste Variante, weil dann der Schwerpunkt dicht am Seil ist.. Zum Vorwärtsbewegen verwendet man dann vorteilhaft die Handsteigklemme, zur Not auch noch den Shunt als zweite Klemme. 
| Abbildung 174: Kräfteverhältnisse am Quergang |
Der Teufel steckt bei der Einrichtung der Quergänge etwas im Detail. Um bei einem Sturz den Fangstoß gering zu halten, wird Seildurchhang möglichst vermieden und das Seil recht straff gespannt. Das ergibt aber andererseits ebenfalls große Kräfte, schon bei einer Belastung von 80 kg wirkt bei einem Umlenkwinkel von 160° eine Last von 230 kg auf den Spit (Abbildung 174). Dem Dilemma läßt sich nur durch geringe Abstände der Aufhängung begegnen. Setzt man als maximal zulässige Belastung für einen Spit 400 kg an und genehmigt dem Quergangsseil einen Durchhang von einem halben Meter, ergibt sich ein maximal zulässiger Abstand der Aufhängungen von rund 10 m. Um es nicht auf die Spitze zu treiben, sollte man 5 m als Maximalabstand bei minimal 50 cm Durchhang einhalten. Weiterhin ist zu beachten, daß man beim Ausreißen der Endaufhängung mit der üblichen Methode des eingehängten Karabiners abschmiert. Dagegen hilft zunächst einmal eine doppelte Befestigung des Endpunktes wie bei der Seilaufhängung in einem Schacht oder der Einsatz eines – allerdings unbequemer zu handhabenden - Klemmknotens. Verwendet man einen Shunt oder eine Steigklemme, muß man daran denken, daß diese nur in eine Richtung greifen. Werden Quergänge als dauernde Installation geplant, sollte man sich über die chemischen Einflüsse in der Grube Gedanken machen. Stahlseil kann am Quergang problemlos eingesetzt werden, und im Gegensatz zum Kunstfaserseil ist die Korrosion eines Stahlseils sehr leicht zu prüfen. 14.8 Aufstieg in vertikalen BauenDie Kletterei in vertikalen Bauen, also Schächten, Abbauen und so weiter ist nicht jedermanns Sache, und keiner sollte sich durch falschen Ehrgeiz dazu angestachelt fühlen. Prinzipiell sollte man, auch wenn zum Beispiel ein tonnlägiger Schacht ganz einfach aussieht und man schon die ersten Meter problemlos steigen kann, vor allem an den Rückweg denken, der generell wesentlich schwieriger ist. Klettert man abwärts, ist man ziemlich sicher, den Rückweg wieder zu schaffen, man sollte nur nicht unbedacht die letzten zwei Meter einfach springen – das wiederum ist rückwärts schwerer.
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