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Höhlenunfälle

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Unfälle und Zwischenfälle in Höhlen Baden-Württembergs (Auswahl)

Ein Unfall ist im engeren Sinn eine Schädigung oder Verletzung, die durch eine plötzliche und schnelle, aber vorübergehende Einwirkung von außen verursacht wird. Bei Höhlentauchunfällen und Hochwasserzwischenfällen handelt es sich aber oft um Einschlüsse von Höhlengängern hinter ständigen oder temporären Siphonen und deshalb nicht immer unbedingt Unfälle im strengen Sinn. Dies ist bei der Abrechnung des Einsatzes für den Versicherten relevant!


13.Juli 2006

Besucherkahn in der Wimsener Höhle gekentert

ZWIEFALTEN Ein Kahn mit 16 Personen an Bord ist am Freitag in der Wimsener Höhle bei Zwiefalten (Landkreis Reutlingen) gekentert. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Die aus Deutschland und Österreich stammenden Passagiere überstanden den etwa fünfminütigen Aufenthalt im acht Grad kalten Wasser ohne Verletzungen, heißt es in der Meldung.

Eine 65 Jahre alte Frau aus dem schleswig-holsteinischen Eckernförde wurde wegen Unterkühlung
behandelt. Ob das Boot überladen war oder welche andere Ursache zu dem Unglück führte, wird von der Polizei noch untersucht, meldet dpa.

Das Boot, so heißt es weiter in der Agenturmeldung, war bei einem Wendemanöver in Schräglage geraten und gekentert. Auf einen Notruf des Bootsführers hin fischte ein weiteres Boot die Ausflügler aus dem Wasser. Nach der ärztlichen Untersuchung konnten alle Urlauber zu ihrem Quartier in Zwiefalten zurückkehren. Bei dem Unglück fielen Wertsachen wie Fotoapparate und Handys ins Wasser. Die Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst unklar, so dpa.


22.August 2004

Eine Suchmannschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. durchkämmt für die Polizei Pforzheim mehrere Stollen und Höhlen im Würmtal auf der Suche nach einer in diesem Waldstück vermissten 15jährigen.

Es wurden keine Anzeichen auf einen Aufenthalt der Gesuchten in den Untertage-Objekten gefunden.

Noch am selben Abend wird die Vermisste an anderer Stelle von Pilzsuchern tot aufgefunden. Sie beging Suizid.

Alexander Maier (komm. GF)


2003 Blautopf:  Aus Südwest Presse vom 28.09.2003 ( von Petra Laible)

UNFALL / 41-Jähriger gehörte zum Team des Höhlenforschers Jochen Hasenmayer
Taucher verunglückt im Blautopf
Mann galt als äußerst erfahren - Partner versuchte vergeblich zu helfen

Ein 41-jähriger Taucher ist am Samstag im Blautopf tödlich verunglückt. Der Mann aus dem Team des Höhlenforschers Jochen Hasenmayer verlor in 40Metern Tiefe offenbar eine Flosse und trieb mit dem Kopf nach unten im Wasser. Sein Tauchpartner konnte nicht mehr helfen.

Hundert Meter vom Höhleneingang des Blautopfs entfernt ist am Samstagnachmittag ein 41-jähriger Taucher aus dem Kreis Esslingen ums Leben gekommen. Der Mann war als erfahrener Taucher bekannt, galt als Höhlenexperte und gehörte zum auserwählten Team des HöhlenforschersJochen Hasenmayer.

Der 41-Jährige tauchte mit seinem Partner um 15 Uhr in den Blaubeurer Blautopf ab. Rund eine halbe Stunde später befanden sich die beiden in 40 Metern Tiefe, 100 Meter vom Höhleneingang entfernt. Offenbar geriet der 41-Jährige aus noch nicht geklärten Umständen in Panik, sein Partner versuchte vergeblich ihm zu helfen.

Ohne Rücksicht auf seine eigene Gesundheit sei dieser daraufhin unverzüglich aufgetaucht, um Hilfe zu holen, teilte die Polizeidirektion Ulm mit. Taucher müssen beim Aufstieg einen Sicherheitsstopp einlegen, die
sogenannte Dekompressionszeit. Diese hätte nach Angaben von Tauchern in diesem Fall zwischen zehn und 30 Minuten betragen.

Die Rettungsgruppe der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Blautopf wurde alarmiert. Sie ist bei Tauchgängen im Blautopf in ständiger telefonischer Bereitschaft. Der Taucher allerdings konnte gegen 20.30 Uhr nur noch tot geborgen werden. Er ist insgesamt der vierte Taucher, der im Blautopf seit den 60er Jahren tödlich verunglückte. Was sich in der Höhle abgespielt hat, ist nochnicht genau klar. Höhlentaucher wissen um das Risiko ihrer Passion und gehen äußerst vorsichtig vor. Sie müssen körperlich topfit und bestens ausgerüstet sein. Alle lebenswichtigen Geräte haben sie bei einem Tauchgang mehrfach bei sich.

Höhlenforscher Jochen Hasenmayer, der an diesem Tag gegen 12 Uhr mit seinem U-Boot-ähnlichen "Speleonaut" abgetaucht war, bekam von dem tödlichen Unfall seines Tauchkameraden nichts mit. Er kam erst gegen 22 Uhrwieder an die Oberfläche.

Später sagte Hasenmayer, der Taucher habe bei dem Unglück offenbar eine Flosse verloren und sei mit dem Kopf nach unten im Wasser getrieben. Vermutlich habe der 41-Jährige einen Tiefenrausch bekommen.
Höhlenforscher Hasenmayer selbst ist seit einem Tauchunfall im Wolfgangsee vor 14 Jahren querschnittgelähmt. 1985 entdeckte er im Blautopf den Mörikedom, eine mit Luft erfüllte Höhle.

Wie es am Samstag zu dem Unglück im Blautopf kommen konnte, erklärte Dr. Jürgen Bohnert von der Arge Blautopf auf Anfrage. Auslöser müsse nicht zwingend ein defektes Gerät sein. Es sei denkbar, dass durch den Verlust einer Flosse ein Bein des Tauchers nach oben geraten sei. Dadurch könne
sich die Luft, die grundsätzlich in einem Trockentauchanzug ist, vom Brust- in den Beinbereich verschoben haben.

Eine denkbare Folge: Der Taucher wird so gedreht, dass er kopfüber im Wasser liegt. Mit nur einer Flosse könne er dabei nur asymmetrisch paddeln, das Gleichgewicht lasse sich schwer halten. Diese erhöhte Anstrengung könne auch einen Tiefenrausch auslösen oder verstärken, erläuterte Bohnert weiter.
Um den genauen Hergang zu klären, hat die Kriminalpolizei Ulm die Ermittlungen aufgenommen. Die Tauchausrüstung des 41-Jährigen wurde sichergestellt.

Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor, berichtet die Polizeidirektion weiter. Die Staatsanwaltschaft Ulm wird die Leiche obduzieren, um die genaue Todesursache festzustellen.


2003 Falkensteiner Höhle:

Am 31.5.03 begeben sich 4 Studenten in die Falkensteiner Höhle. Ihr Ziel ist der Eiseleversturz, 2800m in der Höhle. Während des Rückwegs steigt auf Grund eines schweren Gewitterregens der Höhlenbach an, die vier werden 400 m in der Höhle von einem jetzt 10 m langen Siphon aufgehalten. Die Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. wird gegen 8 Uhr am Sonntag morgen alarmiert und startet eine Rettungsaktion. Höhlentaucher finden die Eingeschlossenen gegen 11:00 Uhr, weitere Kräfte bringen Tauchgeräte in die Höhle. Die Eingeschlossenen sind in guter Verfassung und können mit Hilfe der Höhlentaucher und der mitgebrachten Tauchgeräte den Siphon durchqueren.
Gegen 13:00 sind alle Vermissten aus der Höhle. Effizienter Einsatz der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V., jedoch mit großer Infrastruktur durch andere Hilfsorganisationen. An der Rettung ebenfalls beteiligt waren Mitglieder der Malteser Höhlenrettung.

2003 Suche Rottenburg:

Am Montag abend, den 19.5.03 wurde ein 70 –jähriger Mann aus Rottenburg-Dettingen als vermisst gemeldet. Er war um 10 Uhr zu einem Spaziergang vom Sportheim Dettingen aus aufgebrochen und nicht zurückgekehrt. Am Nachmittag waren starke Hagelschauer und Sturmböen über die Region gezogen. Der Mann konnte trotz des Einsatzes von Suchhunden und Hubschraubern mit Wärmebildkameras bis zum Mittwoch abend (21.5.03) nicht gefunden werden. Da sich in einem Radius von ca. drei Kilometern um
Dettingen auch Karstobjekte befinden, wurde am 21.5.03 von 18:30 Uhr bis 20:30 Uhr die Gegend um das „Elbenloch“ sowie die „Sieben-Täler-Höhle“ im Katzenbachtal durch eine 4-köpfige Mannschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. abgesucht. Leider ohne Erfolg. Teilnehmer der Suche: Matthias Leyk, Uwe Leuze, Alexander Maier, Horst Plewe.
Der Mann wurde wenige Tage später im Wald tot aufgefunden.

2002 Todsburger Schacht:

2 Erwachsene und 3 Kinder wurden von der Malteser Höhlenrettung und der Bergwacht aus dem Todsburger Schacht unverletzt und leicht unterkühlt gerettet, nachdem Sie ohne Ausrüstung eingestiegen und im Seeigelhallenschacht nicht mehr vor und zurück kamen.

2001 Eichberghöhle:

Nach dem Abseilen in die Eichberghöhle bei Reutlingen erleidet ein Höhlengeher beim Sturz auf Blockwerk einen Wadenbeinbruch sowie einen Kapselriss am Knöchel. Er wird innerhalb kurzer Zeit von den alarmierten Helfern der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. medizinisch versorgt und aus der ca. 10 m tiefen Schachthöhle geborgen.

2000 Wulfbachquelle:

Tötlich verunglückter Höhlentaucher. Für weitere Information hier klicken.

1999 Bergwerk im Südschwarzwald:

absturz einer Höhlenforscherin aus 5 Metern Höhe. Rettung erfolgte durch gerade anwesende Mitglieder der Malteser Höhlenrettung. Die Verletzte zog sich schwere Prellungen und Verstauchungen zu.

1997 Falkensteiner Höhle:

drei Höhlenforscher werden bei Hochwasser vermißt. Mit Hilfe von vier Höhlentauchern der Höhlenrettung Bad.-Württ. e.V. können sie am nächsten Tag den ersten Siphon durchtauchen; 14 Helfer im Einsatz. "Leise" (preiswerte) Rettung ohne Presserummel! Für weitere Information hier klicken.

1997 P.- Schacht:

nach dem Abseilen bis zum ersten Standplatz verliert ein Höhlenforscher sein Abseilgerät, es schlägt klirrend am Schachtgrund auf. Das Schraubglied war nicht richtig zugeschraubt!

1997 Wulfbachquelle:

Fehlalarm: unnötige, aber dafür großangelegte Vermißtensuche durch die Polizei. Zwei erfahrene Höhlentaucher unternahmen eine zweitägige Biwaktour und ein Spaziergänger meldete ihr verschneites Auto.

1996 Wulfbachquelle:

Vermißtenmeldung eines Höhlentauchers bei der Höhlenrettung B.W. durch seine Frau. Fehlalarm - der Taucher hatte seine rechtzeitige Rückmeldung vergessen.

1996 Rauberweidhöhle:

Alarmierung der Höhlenrettung, eingeklemmter Jugendlicher im Schluf. Hinter ihm weitere Jugendliche eingeschlossen. Rettung durch die Bergwacht Bereitschaft Lenningen mittels manueller Schluf Erweiterung.

1995 Römerwegschacht:

nach Steinschlag Helm kaputt - Höhlenforscher unverletzt! Er wurde von einem Dachziegel getroffen, der sich durch Seilbewegungen aus dem Schutt am Schachtmund gelöst hatte.

1995 Falkensteiner Höhle:

Großeinsatz der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. zur Rettung von zwei vom Hochwasser eingeschlossenen Höhlengehern am Waschbrett, mit ca. 60 Helfern, incl. 10 Höhlentauchern. Einschlußdauer ca. 23 h. Der Siphon wird von Höhlentauchern gesichert, die Vermißten können assistiert heraustauchen. Für weitere Information hier klicken.

1994 Die Malteser Höhlenrettung

sucht nach zwei vermißten Höhlengehern in mehreren Schachthöhlen der Schwäbischen Alb. Fehlalarm - die Kollegen unternahmen gar keine Höhlentour.

1993 Dettinger Höllochschacht:

Feuerwehr und Bergwacht retten mit erheblichem Aufwand und unter großen Schwierigkeiten einen abgestürzten Jugendlichen (unerfahren und unzureichend ausgerüstet) mit Beinfraktur und Unterkühlung aus dem oberen Bereich. Eine alte Seilleiter war gerissen.

1993 Wilhelmshöhle:

Vermißtenmeldung bei der Bergwacht Bad Urach: fünf Jugendliche überfällig - Fehlalarm.

1993 Aachtopf:

Dekounfall nach Beendigung des Höhlentauchganges. Der erfahrene Taucher wird von der heftigen Quellströmung erfaßt und zu schnell an die Oberfläche gespült. Druckkammerbehandlung des Höhlentauchers im KH Überlingen.

1992 Falkensteiner Höhle:

bei einer Höhlenrettungsübung herausbrechen eines großen Steinblocks, der auf das Übungsopfer in der Trage absinkt. Ein Höhlenretter zieht sich beim Abfangen des Steinblocks eine Fingerquetschung zu.

1992 Wulfbachquelle:

Beinaheunfall eines Höhlentauchers hinter dem vierten Siphon. Verlust der Führungsleine und Bruch wichtiger Ausrüstungsgegenstände. Gefährlicher CO2 Anstieg in der Luftglocke. Selbstrettung, die Alarmierung von Höhlentauchern wird durch den Tauchpartner rechtzeitig zurückgenommen.

1992 Linkenboldshöhle:

Rettung eines Jugendlichen durch den Rettungsdienst. Beinfraktur nach Absturz durch den oberen Eingang - Transport durch den unteren Eingang der Schauhöhle.

1992 Bauerloch:

eine Höhlenforschergruppe wird während Regenfällen beinahe vom Hochwasser eingeschlossen. Einer gerät in eine Sackgasse und muß herausgeholt werden. Selbstrettung durch schnelle Flucht. Steiggeschwindigkeit des Wassers ca. 1 m/20 Min!

1992 Gustav-Jakobs-Höhle:

ein Schüler verletzt sich leicht in der Höhle, dies führt zur Panik in der Klasse. In der Folge Absturz eines weiteren Schülers am Steilhang. Beide kommen in die Klinik.

1990 Bietigheimer Forst:

spielende Kinder entdecken Skeletteile in einer Abrißkluft. Bergung eines seit 1987 vermißten Höhlenforschers.

1989 Aachtopf:

Verlust der Taucherbrille eines Höhlentauchers im lufterfüllten Teil hinter dem ersten Siphon. Sein Tauchpartner holt Ersatz. Mehrstündiger Zwangsaufenthalt in der Seenhalle.

1988 Falkensteiner Höhle:

unkomplizierte Rettung einer Höhlengängerin in Neoprenfüßlingen mit gebrochenem Fersenbein aus der Reutlinger Halle durch sehr rasch informierte und schnell herbeigeeilte Höhlenforscher.

1988 Mordloch:

Acetylen-Vergiftung (-Narkose) durch die geflutete, nicht brennende Karbidlampe eines im ersten Siphon in der Luftglocke zurückgebliebenen Höhlengehers. Die Kollegen bemerken sein Fehlen auf dem Parkplatz und kehren zurück um das fast bewußtlose Opfer aus einer Deckenspalte über dem Siphon zu retten.

1987 Gustav-Jakobs-Höhle:

durch erhöhten Kohlendioxidgehalt bedingte Kurzatmigkeit zweier Höhlenforscher beim Aufstieg aus dem Kollektivschacht. Besserung im Hauptgang.

1987 Bietigheim/Schwieberdingen:

großangelegte, erfolglose Suchaktion mit Polizeitrupps, Helikopter, Suchhunden und Höhlenforschern nach einem vermißten jungen Höhlenforscher der allein und ohne Hinterlassung seines Ziels unterwegs war.

1986 Blautopf:

zwei französische Taucher verunglücken beinahe. Die Behörden erlassen ein absolutes Tauchverbot.

1984 Glemser Höllenloch:

4-6 m tiefer Absturz eines Höhlenforschers im Einstiegsschacht. Beinbruch - Rettungseinsatz der Bergwacht Pfullingen und Höhlenforschern der ArGe Grabenstetten mit der Schwarzertrage.

1983 Himmelsfelsenschacht:

Spaziergänger werfen einen großen Stein hinein. Ein Höhlenforscher wird getroffen und erleidet eine Schulterblattfraktur, kann aber mit Hilfe seines Kameraden die Schachthöhle verlassen.

1983 Blautopf:

zwei junge, unzureichend ausgerüstete und in Höhlen ungeübte Sporttaucher sterben bei einem Tauchunfall. Ihr Luftvorrat ist nicht aufgebraucht - Panik als Todesursache?

1983 Falkensteiner Höhle:

2 Personen vom Hochwasser eingeschlossen. Nach mehreren Stunden von Höhlentauchern der ArGe Grabenstetten befreit.

1982 Oberbergfels Höhle:

ein Höhlenforscher wird bei Vermessungsarbeiten von einem abrutschenden Felsblock im Schluf festgeklemmt. Sein Kollege holt beim HHV Laichingen Hilfe. Mittels Wagenheber kann das Opfer befreit werden und kommt unterkühlt in die Klinik.

1979 Aachtopf:

Ertrinkungstod eines Tauchers mit kleinem Monopresslufttauchgerät bei einem Erkundungstauchgang ("Gückerle") im Eingangsbereich. Schnelle Bergung durch Kollegen ohne Erfolg.

1977 Falkensteiner Höhle:

beim Sprung von der Reutlinger Halle ins Wasser bricht sich ein junger Höhlenforscher das Sprunggelenk. Er kann die Höhle selbständig verlassen.

1977 Mordloch:

3-tägige, große Rettungsaktion mit Feuerwehr, Polizeitauchern, DRK etc. Die vier Höhlengeher sind vom Hochwasser eingeschlossen und werden von Höhlentauchern befreit.

1971 Roter Brunnen Höhle:

Selbstmord eines Mannes. Wegen Engstellen schwierige Bergung durch die Bergwacht Bereitschaft Sigmaringen.

1970-er Falkensteiner Höhle:

ein Höhlenbegeher verliert seine Taschenlampe im Blockwerk bei den Lehmwänden. Längerer Zwangsaufenthalt, bis er von Höhlenforschern gerettet wird.

1968 Blautopf:

tödlicher Tauchunfall eines erfahrenen Mitglieds der Göppinger Gruppe. Unterkühlung im Naßtauchanzug und Luftprobleme als möglicher Unfallauslöser?

1966 Todsburger Schacht:

Höhlenforscher des HVV Laichingen retten einen abgestürzten französischen Pfadfinder mit Beinfraktur aus der Seeigelhalle des Todsburger Schachtes.

1964 Falkensteiner Höhle:

mehrtägige, großangelegte Rettungsaktion mit DRK, Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, THW, Höhlenforschern etc. Höhlentaucher erreichen und retten vier, vom Hochwasser in der Höhle eingeschlossenen Studenten. Dauer des Einschlusses 66,5 h

1963 Aachtopf:

Unfall eines Tauchers. Er wird bewußtlos von Kollegen geborgen und stirbt auf dem Transport ins Krankenhaus.

1949 Wollenloch:

tödlicher Absturz eines Touristen. Personenaufzug im Drahtkorb mittels Motorseilwinde. Am Schachtmund wird an der Umlenkung ein Haken aufgebogen, ein Passagier stürzt mit dem Sitz 45 m in die Tiefe. Rettung mit dem gleichen Lastenaufzug. Der Mann erliegt kurz darauf im Krankenhaus seine schweren Verletzungen.


Unfälle und Zwischenfälle in Höhlen Deutschlands

Beim Abseilen Sturz in Grotte

Hersbruck: Höhlenwanderer kommt ums Leben
Hersbruck. (lby) Beim Abseilen in eine Höhle in der "Hersbrucker Schweiz" ist ein 47 Jahre alter Bergsteiger ums Leben gekommen. Unglücksursache sei vermutlich ein Sicherungsfehler mit dem Seil, berichtete die Polizei am Montag.

Der aus der Gegend stammende Mann hatte sich am Sonntagnachmittag gemeinsam mit einem 53-jährigen Bekannten in das "Windloch" bei Großmeinfeld (Landkreis Nürnberg Land) abgeseilt. Während der 53-Jährige bereits den Höhlenboden erreicht hatte, befand sich der 47-Jährige noch auf einem so genannten Zwischenstand in 15 bis 20 Metern Höhe über dem Höhlengrund. Plötzlich stürzte er ab. Sein Begleiter konnte ihm nicht mehr helfen, der Mann starb noch auf dem Höhlengrund liegend.

Der 53-jährige Kletterfreund stieg aus der Höhle nach oben und bat Wanderer, den Rettungsdienst zu benachrichtigen. Der Verunglückte wurde durch die Bergwacht geborgen. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach Angaben der Bergwacht war die Kletterausrüstung des 47-Jährigen in Ordnung.

Auch die Quersicherung in der Höhle habe keine Mängel aufgewiesen. Möglicherweise habe der 47-jährige Bergsteiger die Quersicherung bereits gelöst, bevor er sich in das abwärts führende Seil einklinkte, hieß es. Ein Fremdverschulden scheide als Unglücksursache aus.

Quelle: Google-News 24.08.2004


Nachteinsatz der Bergwacht und Höhlenrettung Südbayern im Laubensteingebiet.

Aus dem Oberbayrischen Volksblatt vom 7.10.2003
 Rosenheim (st) - Es war wie ein schlechter Alptraum, was einem 40jährigen Höhlengeher am Wochenende widerfuhr. Der Rückweg aus der Höhle war durch einen herabgestürzten Felsbrocken versperrt, der selbst mit vereinten Kräften von der Stelle zu bewegen war.

Eine Gruppe von Höhlengehern war am Samstag in der Großen Spielberghöhle im Laubensteingebiet unterwegs. Nach Abschluss der Tour entschlossen sich vier der Mietglieder der Gruppe noch die nahegelegene Kleine Spielberghöhle zu besuchen. die Höhlengeher waren gerade auf dem Rückweg aus der Höhle und noch 200Meter vom Eingang entfernt, als gegen 19 Uhr an einer Engstelle Geröll in Bewegung geriet und eine herabrutschende Steinplatte unmittelbar vor dem Letzten der Gruppe den Gang verriegelte. Der etwa einen halbe Tonne schwere Felsen wurde noch zusätzlich mit Geröllmassen verschüttet.

Die drei vorausgegangenen Teilnehmer konnten Rufkontakt zu dem Verschütteten herstellen, der den Rutsch unverletzt überstanden hatte. Per Mobiltelefon alarmierten sie die Bergwacht. Die Bergwachten Rosenheim und die ARGE Priental übernahmen, unterstützt von der Höhlenrettung Südbayern, die Rettungsaktion. Die Höhlenrettung Südbayern ist Teil der Bergwacht Bayern mit Sitz in München.

Mit einer Akkubohrmaschine wurden Fixanker gesetzt. Mithilfe eines Kettenzugs konnte die Steinplatte weggehoben und der Eingeschlossene befreit werden. Der Rosenheimer Bergwachtarzt stellte vor Ort fest, dass der Gerettete zwar unter Schock stand, ansonsten aber nicht verletzt und aufgrund seiner guten Ausrüstung auch nicht unterkühlt war. Gegen 22 Uhr war der Geborgene wieder im Tal und der Einsatz beendet.



Unfall: in Schloßberg-Höhle gefangen

8. August 2002

In Schloßberg-Höhle gefangen
Seil für Klettertour zu kurz

8.8.2002 Oberaudorf (a1) - Auf Erkundungstour in den Höhlen des Audorfer Schlossberges gehen wollten Michael und Tobias, zwei einheimische Jugendliche.
Doch schon wenige Meter nach dem Einstieg begann die Aktion dramatisch zu werden. Der nur etwa vier Meter lange Strick (eher eine Wäscheleine als ein Kletterseil!) war für den Abstieg viel zu kurz. Michael, der voraus abkletterte, merkte erst am Seilende, dass er hier keinen Standplatz erlangte.
Über einem acht Meter hohen Abgrund fand er mit den Füßen an der glitschigen Felswand nur wenig Halt. Mit den Händen klammerte er sich am Seil fest. Wieder zurück zum Einstieg war für ihn ebenfalls nicht möglich. Sein Freund erkannte zwar die missliche Lage, reagierte aber sicher nicht optimal. Anstelle sofort Erwachsene zu informieren, telefonierte er per Handy alle möglichen

Jugendlichen an, die dann zwar zur Höhle kamen, aber nicht helfen konnten.
Erst ein Telefonat der Eltern an einen Bekannten brachte das Rad der Rettung in Bewegung. So wurde Einsatz-Alarm für die Bergwacht Oberaudorf ausgelöst. Die Spezialisten der Bergrettung rückten aus, hatten in kürzester Zeit den 16-Jährigen gesichert und dann aus der misslichen Lage befreit.
Geschockt, entkräftet und unterkühlt, aber sonst wohlbehalten, war Michael nach etwa einer Stunde Gefangenheit in der Höhle befreit.
Am Unfalltag hatte die Bergwacht Oberaudorf in ihrem Unterrichtsraum zwei Erste-Hilfe-Kurse für Kinder im Rahmen des Ferienprogramms "Oberaudorf 2002' veranstaltet. Dabei wurde den Teilnehmern auch verdeutlicht, wie und unter welcher Telefonnummer Unfallmeldungen abgesetzt werden können. Die Bergwacht Oberaudorf erinnert in Zusammenhang mit oben geschilderten Vorfall, dass die Rettungsleitstelle Rosenheirn im ganzen Landkreis vorwahlfrei über die Rufnummer 19 222 erreichbar ist. Diese entscheidet auf Grund des Meldebildes über die Alarmierung von Rettungsmitteln. Auch über die Notruf-Nummer (noch 110) kann über die Polizei Hilfe angefordert werden.

BERGWACHT OBERAUDORF


Unfall: Lamprechtshöhle bei Lofer

11. Juli 2002
Überflutet: Urlauber saßen in Höhle fest
Salzburg. - Ein Ausflug in die Lamprechtshöhle bei Lofer (Pinzgau) wurde für deutsche Urlauber am Freitagnachmittag zu einem Horrortrip. Als sich die Gruppe 700 Meter im Inneren der Höhle befand, begann der unterirdische Bach rasch zu steigen. Sie konnten nicht mehr Richtung Ausgang gelangen. Als es eine 62-jährige Frau trotzdem versuchte, stürzte sie und zog sich einen Trümmerbruch des Knies zu. Der Höhlenwart und ein Höhlenforscher drangen schließlich zu den Einge-schlossenen vor. Da begann der Wasserstand schon wieder zu sinken. Am Abend konnten die Besucher die Höhle ohne Gefahr wieder verlassen.
"DIE KLEINE ZEITUNG" 11.07.02


(Auswahl, ohne Baden-Württemberg)

1997 Salzgrabenhöhle, Bayern: Hochwasser flutet kurzen Gangabschnitt und schließt gut ausgerüstete Gruppe ein. Medienspektakel und große Rettungsaktion vor der Höhle, Biwak und ruhiges Abwarten in der Höhle. Die Gruppe verläßt die Höhle selbständig.

1997 Bunker, St. Martin, Pfalz: Zwar keine Naturhöhle aber typischer "Höhlentauchunfall": zwei Sporttaucher werden im gefluteten Schacht mit nicht leerem Pressluftgerät tot geborgen.

1996 Esperschacht, Bayern: Absturz im Schacht, da Seillänge nicht Schachttiefe entsprach. Wanderer hört Hilferufe, Höhlenrettung Bamberg und Bergwacht Forchheim retten den Unglücklichen.

1994 Hüttenbläser, Sauerland: Steinschlag führt zu Trümmerbruch an der Hand eines Höhlenforschers.

1994 Breitenstein Bäuerin, Bayern: 5 m Absturz mit selbst gebauter Strickleiter, Kameradenhilfe.

1994 Kreuz-Nebenhöhle, Sauerland: Festsitzen eines Mannes in einer vier Meter tiefen Spalte, da er unfähig ist selbständig hochzuklettern. Mußte deshalb die Nacht in der Höhle ausharren, seine Hilferufe wurden zufällig von spielenden Kindern gehört. Die Feuerwehr alarmiert Höhlenforscher: leichte und schnelle Rettung.

1993 Schönsteinhöhle, Bayern: Nach einer wohl feuchtfröhlichen Feier finden zwei Jugendliche nicht mehr aus der Höhle. Sie werden leicht unterkühlt nach nächtlicher Vermißtensuche von der Bergwacht und der Höhlenrettung Bamberg gerettet.

1993 Rosenmüllerhöhle, Bayern: 5 m tiefer Absturz, mutmaßlich durch Klammerefekt am Petzel-Stop, Wirbelverletzung, Abtransport durch den horizontalen Ausgang mit den Rettungsdienst.

1993 Hönnetal, Sauerland: Eine Person wird in den Höhlen des Tales vermißt. Vermißtensuche durch Höhlenforscher.

1991 Fellnerdoline, Bayern: Vier Höhlenforscher kommen bei Hochwasser in Schwierigkeiten, an der Rettung ist die Höhlenrettung Franken beteiligt.

1991 Schönsteinhöhle, Bayern: Ein verirrter Mann wird nach mehr als einem Tag zufällig von einer Schulklasse entdeckt.

1991 Esperhöhle, Bayern: Zwei Personen sitzen fest, da sie Aufgrund unzureichender Ausrüstung unfähig sind eine Kletterstelle zu bewältigen. Rettung durch die Höhlenrettung.

1990 Höllern-Gipshöhle, Bayern: Zwei Personen verirren sich nachdem ihre unzureichende Beleuchtung ausgefallen ist. Sie werden von der Höhlenrettung Bamberg leicht unterkühlt gerettet.

1990 Breitenstein Bäuerin, Bayern: Drei für die Schachthöhle unzureichend ausgerüstete Kletterer sitzen mangels Ausrüstung und Kenntnissen am Schachtfuß fest, zwei können Hilfe holen, einer stürzt dabei und verletzt sich. Ein Höhlenforscher rettet die "Seilschaft".

1987 Apostelhöhle, Sauerland: Am Schachtmund werden Steine losgetreten, dieser Steinschlag trifft einen Höhlenforscher am Seil (am Oberschenkel) und ein zweiter wird an Helm u. Schulter getroffen, Kameradenrettung.

1987 Untersberg, Bayern: Großangelegte, zweitägige Suche nach drei vermißten Personen: Fehlalarm, ergebnislos, im Dezember kamen die drei Aussteiger gesund vom rotem Meer zurück.

1981 Geburtstagsschacht, Bayern: Höhlenforscher bei Sturz in 350 m Tiefe von ausbrechendem Felsblock gequetscht. Folge: schwerste Fußverletzung, denoch in vier Stunden selbständig wieder raus, mit Helikopter ins Krankenhaus geflogen worden.


Höhlenunfälle Weltweit

Alarmierung Hochwassereinschluss Verneau-System (Frankreich, Departement Doubs)

Am Montag, 7. Januar 2008 erfahren wir vom Hochwassereinschluss einer 6-köpfigen Gruppe im Verneau-System in Frankreich. Die Gruppe, erfahrene Höhlenforscher und Mitglieder der SSF, hatten sich nach einer Forschungstour nicht zurück gemeldet. Die franz. Speleo-Secours ist seit Sonntag nachmittag vor Ort und versucht Kontakt zu den Eingeschlossenen herzustellen, bisher allerdings ohne Erfolg.
Das Höhlensystem ist eines der längsten in Frankreich mit über 32km vermessener Ganglänge und wartet mit zahlreichen Schächten und einem von Wasser durchflossenen aktiven Bereich auf. Aufgrund der unklaren Lage und bedingt durch die Nähe zur deutschen Grenze, sowie der Tatsache, dass das System einigen unserer Retter bekannt ist, beschließt die Höhlenrettung Baden-Württemberg der SSF ein Hilfsangebot zu unterbreiten. Dies geschieht mittels telefonischer Kontaktaufnahme mit einem der für die Region zuständigen CTDS.
Die Höhlenrettung Baden-Württemberg stellt daraufhin ein Team von 24 Rettern (Schachtspezialisten, Höhlentaucher, Ärzte) zusammen, parallel werden die Kollegen der Malteser Höhlenrettung informiert. Sie wollen ebenfalls eine Gruppe zusammenstellen.
Am Dienstag, 8 Januar, werden zwei der Eingeschlossenen lokalisiert und können gegen 15.30 Uhr die Höhle aus eigener Kraft verlassen. Die Alarmbereitschaft bleibt weiterhin bestehen, da über den Verbleib der übrigen Vier nichts bekannt ist. Am Dienstag Nachmittag werden die vier Höhlenforscher lokalisiert. Es geht Ihnen soweit gut, nach dem Wiedererwärmen und Nahrungsgabe können Sie die Höhle zwischen 22 und 23 Uhr verlassen.
Die Alarmbereitschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg wird aufgehoben.
Ein Bericht (auf französisch) über die Rettungsaktion findet sich auf der Seite der SSF (http://ssf.ffspeleo.fr/media/com_sauv/2008_01_BiefsBoussets.htm)


USA, Tennessee,14. März 2007
Bei einem Absturz, verursacht durch einen Seilriss, wird ein 27-jähriger Höhlenforscher schwer verletzt. Er wollte zusammen mit drei Freunden die Höhle erforschen, die in mehreren 10m tiefen Absätzen nach unten führt. Das Seil, das die Gruppe verwendete war in einem desolaten Zustand und riss unter der Belastung. Der 27-jährige stürze etwa 10m tief, fiel auf einen Absatz und stürzte von diesem weitere 10m tief ab. Dabei verlor er das Bewusstsein. Die anderen Teilnehmer blieben unverletzt. Mitglieder der Feuerwehr und einer Freiwilligen Hilfsorganisation retteten den Verunglückten. Er wurde mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.

Frankreich, 24. Februar 2007
In den Pyrénées Orientales kommt es zu einem Unfall in -150m Tiefe, bei dem ein katalanischer Höhlenforscher getötet und 2 Weitere verletzt werden. Die SSF erfährt aus der Presse von dem Unfall. Am 26. Februar wird die Leiche geborgen. Beteiligt sind 66 Feuerwehrleute und 39 zivile Rettungskräfte, darunter die Mitglieder der SSF.

Kanarische Inseln, 11. Februar 2007
Eine 29-köpfige Gruppe Touristen befuhr einen für die Öffentlichkeit gesperrten alten Wasserleitungsstollen auf Teneriffe. Dieser befindet sich am Berg Teide, einem Vulkan auf Teneriffa. Die Gruppe war ohne Führer unterwegs, eine Verwechslung führte sie in den Stollen. Nach etwa 1,2km Wegstrecke kommt die Gruppe in einen Bereich, der mit vulkanischen Gasen gefüllt ist. Dabei kommen 6 Mitglieder der Gruppe ums Leben. Die Leichen werden später von Bergungsmannschaften geborgen.

Frankreich, 4. Februar 2007
Der Taucher war von einem Tauchgang nicht zurückgekehrt. Da er alleine unterwegs war, gab es anfänglich etwas Verwirrung, bis der genaue Ort feststand. 2 Taucher der SSF (Speleo secours francais) durchsuchten den engen, schlammigen Siphon der Höhle, konnten den Körper jedoch nicht finden. Allerdings hatte der Taucher sein Jacket und die Hauptflasche am Eingang abgelegt. 10 Tage später fanden Taucher einer Spezialeinheit der Feuerwehr, die sich zu einem Training in der Höhle befanden, die Leiche etwa 10m vom Eingang entfernt in einem Riss verklemmt. Eine Bergung war Ihnen nicht möglich. Nach Erstellen eines Interventionsplanes bot die SSF Ihre Hilfe zur Bergung an. Diese wurde von der zuständigen Staatsanwaltschaft aus finanziellen Gründen abgelehnt. Die SSF bedauert diese Entscheidung und spricht den Angehörigen ihr Beileid aus. Der Körper des toten Tauchers verbleibt an Ort und Stelle.


25.12.2006
Easegill System, Cumbria, UK

Ein Höhlenforscher rutschte aus und stürzte 2-3 Meter in der Nagasaki Cavern, nahe der "Bridge of Sighs". Er erlitt einen Beckenbruch. Höhlenrettungsärzte gaben Schmerzmittel und schienten die Verletzung. Im ZUge einer langen Rettungsaktion von 13 Stunden Dauer brachten ihn die CRO, die UWFRA, das Kendal MRT und die COMRU via County Pot ans Tageslicht. Von dort aus wurde er am folgenden Morgen mit einem RAF Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen.


Tödlicher Unfall in Antonia-Pit, Missouri, USA
Der Verunfallte war kein Höhlenforscher und hatte scheinbar keine SRT-Ausrüstung für den Aufstieg am Seil dabei. Es handelt sich um den 29sten gemeldeten Höhlenunfall in den USA im Jahr 2006.

Explorer found dead at bottom of cave
By Christine Byers
ST. LOUIS POST-DISPATCH
12/30/2006

ANTONIA - An innocent curiosity about a nearby cave, hidden in the woods of Jefferson County, led to the death of a 45-year-old father of two Friday.
Dave Wiegand, of the 6300 block of Old Lemay Ferry Road in the Imperial area, was found dead at the bottom of an approximately 100-foot cave, according to Deputy Chief Glenn Nivens of the Antonia Fire Protection District.

The cave was hidden on a wooded bluff behind an old industrial plant along Highway M.
His wife, Anna, accompanied him on his trek to the cave earlier Friday afternoon and grew worried when she could no longer hear him, said Larry Cole, Wiegand's friend and neighbor of 20 years.

She went for help, leaving the cave to get to her car. Then she drove to Cole's house, he said. "Dave's stuck in a hole," she told him before calling 911 around 3 p.m.
Cole, his girlfriend, Pam, and their roommate, Don Durand, then returned to the site with Anna, Durand said.
"We do this kind of stuff all the time," Durand said of the many expeditions the friends and neighbors have shared searching for arrowheads and other artifacts in a nearby 30-foot cave.

The group had heard about the deep cave before but never could find it, Cole said.
Wiegand stumbled upon it Thursday, Durand said.
"He came over last night saying how proud he was that he found it," Durand said.

When the group arrived at the cave's opening, Durand said, they found four fence posts and rusty barbed wire blocking the triangular-shaped entrance, which was about the size of a manhole.
Wiegand's rope was tied to one of the fence posts, his backpack and flashlight were nearby, Cole said, adding that Wiegand responded to him when he called.

Emergency vehicles from the Jefferson County sheriff's office and several nearby fire districts gathered at the foot of the bluff Friday. "He told me he was fine, and I told him the Fire Department was on their way and that he had to come up," Cole said.

"Then I never heard from him again."

Nevin said firefighters learned from a previous rescue that the cave has a ledge about 75 feet below its opening and another drop-off of about 30 feet.
Cole said he feared his friend may have fallen from the ledge after they spoke, unable to navigate his way in the dark.
By 4 p.m., rescuers reached Wiegand, Nevin said.
They asked Cole and Durand to leave the scene, and the men said his wife was close behind as they traveled down the bluff. But halfway down, she turned back, Cole said.

A police officer gave Anna Wiegand a ride back to the home she had left just hours earlier with her husband for an afternoon of exploring.

"I really feel for Anna," Cole said. "I know she had a daughter who died a while back and they have two boys. And now this."


Vermisste französische Höhlenforscher gefunden

15. Jul 2004

Sieben vermisste französische Höhlenforscher sind in den Pyrenäen gerettet worden. Sie sind wohlauf.Französische Rettungskräfte haben am Donnerstagmorgen sieben in den Pyrenäen vermisste Höhlenforscher gefunden.

Die Behörden gaben an, den sechs Männern und einer Frau gehe es gut. Die Franzosen, die am Montag zu einer Expedition aufgebrochen waren, verirrten sich in einer Höhle.

Am Mittwochmorgen fiel ihr Verschwinden einer anderen Gruppe auf, die Alarm schlug. Die Wissenschaftler hatten ihre Wanderung durch ein 40 Kilometer große Höhlensystem an der französisch-spanischen Grenze am Montag begonnen. Sie mussten rund 50 Stunden auf ihre Bergung warten. Die Retter fanden sie schließlich in der Pierre-Saint-Martin-Höhle, die jährlich von etwa 1000 Forschern besucht wird. (nz)

Quelle: Netzeitung


Unfall: Harwoods Hole near Takaka New Zealand

Saturday  24. Jan. 2004

A group of self-confessed adrenalin junkies who got stuck down the deepest hole in the Southern Hemisphere are apologising to their rescuers. The five friends spent 29 hours trapped in one of the world's most difficult caving systems at Harwoods Hole near Takaka. It was only the expertise of specialists that saved them.

Rescued climber Helen Sinclaire says the group made some silly mistakes. "We all felt (like) dumb idiots, while we were lying there in the cave. We spent a lot of time thinking about it and we got very cold and we felt very silly." The five friends, all aged in their 20s from Auckland, Austria, the United States and Israel, set out on Saturday. They claim to be experienced climbers but did not have the right gear to tackle the climb down or the caves.

Rescuer Mike O'Brien says they should not have been underground with the equipment they had. "They didn't gather enough information and they also didn't have the right equipment." Police were first notified at 11am on Sunday after one of the team inched his way up fragile rope out of the hole. The thrill-seekers admit the complex caving system had them trapped. At 174 metres below the surface, Harwoods Hole is the deepest hole in the
Southern Hemisphere and considered a high risk adventure for highly experienced cavers.

Police say they had no choice but to deploy a helicopter and a team of expert cavers on the rescue mission. In fading light on Sunday, the rescue teams dropped in at the top of the hole and abseiled down to find the climbers uninjured and unaware of the risks to rescuers. Sherp Tucker of Nelson Search and Rescue says the cave is "extreme adventure at the outside edge". "It's getting quite popular with people who really haven't got the experience and skills."

Rescue teams get called in to Harwoods Hole about twice a year. Police estimate it cost about $12,000 to rescue the group. Senior Sergeant
Grant Andrews of Motueka police says most of that was spent on the helicopter used in the rescue. He says he wants more information detailing the dangers of Harwoods Hole and its caves system. Department of Conservation's Golden Bay area manager John Mason agrees, and says he will be looking into erecting bigger, more detailed signs at the carpark and drawing up pamphlets for DOC and tourist offices as well.

The group apologised and promised a donation to the rescue team but say the experience has not put them off future high risk adventures.

Source: Nzoom



Unfall: Gouffre de la Piste de l'aigle, Mont-Revardi, Frankreich

Sonntag 18. Jan. 2004

Ein 30-jähriger Höfo zog sich bei einer Befahrung der Schachthöhle am Sonntag Nachmittag in 117m Tiefe eine Knieverrenkung zu, so dass er nicht mehr aus eigener Kraft die Höhle verlassen konnte. Eine Gruppe Höfo/Feuerwehrleute und ein Arzt brauchte 6 Stunden, um den Verletzten zu erreichen. Man entschloss sich, das Knie wieder einzurenken, so dass der Verletzte mit Hilfe der Retter die Höhle ohne Tragentransport verlassen konnte. Der Verletzte verließ die Höhle am Montag früh um 6:30 Uhr.

MICHAEL  KRAUSE



Unfall: in der Grotte de Jujurieux (Gemeinde Jujurieux-Ain), Frankreich

Sonntag 29/12/02

Auf Grund eines technischen Irrtums ist ein dem französischen Verband angeschlossener Höhlenforscher aus dem Departement 71 acht Meter im 10m-Schacht im Salle des Suisses abgestürzt (ungefähr 500 m vom Eingang entfernt).
Alarmiert wurde vor 17 Uhr. Er wurde durch CODIS 01 an die Technischen Einsatzleiter (CT) 01 um 16 Uhr 42 weitergegeben. Die CT wurden gleichzeitig von den Kollegen des Opfers benachrichtigt. der Verletzte wurde aufgesucht und von einem Arzt der GRIMP (Feuerwehr-Höhlenrettungsgruppe) versorgt. 18 Höhlenretter der SSF 01 wurden zur Intervention hinzugezogen. Die
Feuerwehrleute der GRIMP 01 haben das Gelände ausgebaut und die Rettung ausserhalb durchgeführt. Um 4 Uhr 10 am Montag morgen, verliess der Verletzte die Höhle. Bilanz: Offene Schienbeinfraktur / Knie links. Zu bemerken ist eine gute Kooperation zwischen den Höhlenrettern und der Feuerwehr.

Newsgroup
Übersetzung: A.Maier



List of Caving Acccidents in the USA

A list of incidents can be obtained from the American Caving Accidents page of the NSS at the following link
www.caves.org/pub/aca



Mord in einer Höhle in Kroatien

16. September 02
Taucher in Unterwasserhöhle in Kroatien ermordet - Festnahmen

Zagreb (dpa) - Nach dem Mord an einem Taucher aus Tschechien an der kroatischen Adriaküste haben Fahnder zwei tschechische Touristen unter Mordverdacht festgenommen. Sie waren nach Polizeiangaben vom Freitag mit dem Opfer vor der Tat auf einer Yacht gewesen.
Medienberichten zufolge handelt es sich bei einem der Verdächtigen um einen erfolgreichen Unternehmer. Die Leiche des 31-jährigen Tauchers war am Donnerstag in einer Unterwasserhöhle gefundenen worden und wies eine Stichwunde in der Brust auf.

Beim Rettungsversuch des als vermisst gemeldeten Tschechen in der Höhle nahe der Adriainsel Solta kam auch ein 25-jähriger Polizeitaucher ums Leben. Die beiden Leichen wurden in etwa 50 Meter  Wassertiefe gefunden. Der Tscheche war am Mittwochabend bei Dunkelheit ins Wasser gegangen, um in die Höhle zu tauchen. Nachdem er zwei Stunden später noch immer nicht zurückgekehrt war, wurde das Rettungsteam alarmiert.

-DPA-

Alexander Maier



Unfall: in Nans-les-Pins Frankreich

15. September 2002
Seile geklaut: Vier Höhlenforscher konnten nicht zurück
Grotte de la Castelette, nahe Nans-les-Pins (Var)

Am Sonntag, 15.9.02 unternahmen 4 erfahrene Höfos eine Befahrung der Höhle, die im Wesentlichen aus einem langen Gang besteht und keine besonderen Schwierigkeiten aufweist. Unten gibt es einen See, den man durchschwimmen muss. Die Gruppe wollte Sonntag Nachmittag wieder ausfahren. Als sie am Abend nicht zurück waren, lösten Angehörige den Rettungsalarm aus. Die Gruppe hatte war am Grund des Einstiegsschachtes blockiert und glaubte, dass jemand ihr Seil entwendet hatte. Es scheint aber, dass eine andere Gruppe das unterste Seil zu hoch gezogen hatte, so dass die Eingeschlossenen nicht an das Seil kommen konnten.
Die Ursache wird untersucht. Die Suche begann Montag früh, Montag mittag waren alle wohlbehalten aus der Höhle heraus. Es gibt unterschiedliche Versionen über die Retter. Die eine spricht von schlechtem Verhältnis der Höhlenretter zur Feuerwehr, einer Nichtinformation des Einsatzleiters und drei Einsatzgruppen der Feuerwehr mit 25 Mann. Die Andere erwähnt den Rettungseinsatz von Höhlenrettern und Feuerwehr unter der Leitung eines Einsatzleiters der Höhlenrettung.

Michael KRAUSE

Hier einen 2. Bericht

St. Tropez (dpa) - Vier vermisste Höhlenforscher sind in Südfrankreich nach 24 Stunden gerettet worden. Die vier hatten nicht mehr ans Tageslicht klettern können, weil Unbekannte ihnen am Höhleneingang die Kletterseile gestohlen hatten, hieß es am Montag in Nans-les-Pins nach Angaben der Feuerwehr. Die Gruppe, zu der auch ein 17-Jähriger gehörte, war am Sonntag in die Höhlen von La Castelette hinabgestiegen und abends nicht wie vorgesehen wieder aufgetaucht. Die alarmierten Rettungsdienste konnten am Montag einen Kontakt zu den Männern herstellen und stellten neue Seile bereit, um die Gruppe aus der Höhle zu befreien.

-DPA-
Rahnefeld, Michael



Unfall: Brunnen bei Senftenbach, Österreich

24. July 2002

SCHWACHES SEIL

24.07.02 Spektakuläre Rettungsaktion aus Brunnen. Sprichwörtlich an einem dünnen Faden ist in der Nacht das Leben eines Mannes gehangen, der in Senftenbach (Bezirk Ried) eine abgestürzte Pumpe aus einem 50 Meter tiefen Brunnen holen wollte. Das Seil, mit dem er gesichert war, drohte abzureißen.
Es müssen beängstigende Minuten für den 45-jährigen Johann Neudorfer, im Brunnenschacht - 30 Meter über dem Boden - gewesen sein. Der Mann war in den Brunnen gestiegen, um eine abgestürzte Pumpe zu bergen - gesichert mit einem Drahtseil, das aus mehreren Teilen mit Seilklemmen zusammengefügt war. Das andere Ende des Seils hatte der Mann an einem Traktor befestigt.
Nachdem der 45-Jährige in 50 Meter Tiefe die Pumpe am selben Seil befestigt hatte, gab er seiner oben wartenden Freundin das Signal, mit dem Traktor loszufahren. Beim Hinaufziehen blieben die Seilklemmen am Brunnenrand hängen, eine löste sich, die andere hielt die beiden Teile mehr schlecht als recht zusammen. Freunde warfen ihm ein Seil zu, doch der rettende Strick war vier Meter zu kurz. So konnte der 45-Jährige nur noch warten, bis die Feuerwehr eintraf - festgekrallt an der glatten Brunnenwand. Erst die Florianjünger schafften es, den Mann unversehrt wieder ans Tageslicht zu bringen.

oesterreich.ORF.at


Unfall: Höhle in Banteay, Kambodscha

18. Juli 2002
Phnom Penh (Reuters) - In der entlegenen kambodschanischen Provinz Banteay Mean Chey haben Rettungs- Mannschaften am Donnerstag nach fünf in einer Fledermaus-Höhle vermissten Bauern gesucht. Ein Sprecher der örtlichen Militärpolizei teilte mit, drei Bauern seien am Montag in der Höhle an einem Berghang verschwunden. Sie hätten dort Fledermäuse fangen wollen, die in Kambodscha als Leckerbissen gelten. Am Dienstag seien ihnen zwei weitere Bauern gefolgt, die ebenfalls nicht wieder gekommen seien. Die Höhle sei nur durch einen schwierig zu besteigenden Schacht zugänglich.
Inzwischen sind die Bauern in der Höhle tot aufgefunden worden. Anscheinend sind sie erstickt als sie mit einem Feuer versucht haben, die Fledermäuse mit Rauch zu töten.
 

Translation:

Five farmers missing in a bat cave in Kambodia. Three went into the cave on Monday, two others followed on Tuesday. The farmers wanted to catch bats, a speciality meal in Kambodia. They  were found dead, suffocated while they tried to light a fire to kill the bats with the smoke.
 

Alexander Maier


Unfall: Höhle bei Schaudfontaine, Belgien

15 Juli 20002

Retter befreien Frau, die fast 24 Std. in einer Höhle gefangen war.
15.07.02 BRUSSELS, Belgien - Rettungsmannschaften bemühten sich am Montag um eine Höhlenforscherin zu befreien, die seit fast 24 Stunden in einer engen Höhle gefangen war. Sie war gefallen und hatte sich den Rücken verletzt, 45 m unter der Erdoberfläche. Ärzte sagten, die Verletzungen von Christiane Dumoulin seien nicht lebensgefährlich, aber die 43jährige konnte nicht mit eigenen Kräften aus der Höhle aussteigen und musste mit einer Trage transportiert werden. Retter versuchten, Teile des 300 m langen Ganges zu erweitern, so das die Verletzte an die Oberfläche gebracht werden konnte' Die erfahrene Höhlengängerin Dumoulin, fiel am Sonntag nachmittag von einem Felsvorsprung, als sie eine Höhle bei Chaudfontaine, 120 km östlich von Brüssel erkundete. Ärzte konnten zu ihr gelangen und sie mit Medikamenten, Essen und Trinken versorgen.
Christiane wurde am Dienstag morgen an die Oberfläche gebracht, nach einer Rettungsaktion von 35 Std. Dauer. Ihr Zustand wurde ständig stabil gehalten und sogar verbessert, nachdem ein Ventilator 30M3 Frischluft in der Minute in die Höhle blies. Auf Grund ihrer Halsverletzungen, zugezogen bei ihrem 10 m-Sturz, mussten mehrere Rettungsmannschaften verschiedenste Engstellen erweitern, bevor sie endlich mit Hilfe einer flexiblen Trage herausgebracht werden konnte. Dies war eine exzellente Leistung der Belgischen Höhienrettung.

Erik Van den BROECK
Übersetzung: A. MAIER


Unfall: Taucher nach 6 Stunden aus Höhle bei Panhandle (USA) gerettet

18.June 2002

MARIANNA, Fla. Taucher, die in Höhlen vermisst werden, kommen selten lebend wieder heraus, aber Mark Orr hatte Glück, als er sechs Stunden nachdem er verloren ging gerettet wurde. Scott Hunsucker, ein zertifizierter Höhlentaucher aus Pensacola, fand Orr, 26, Samstag Nacht. Nicht nur, das Orr am Leben war, er war gerade von einem Nickerchen erwacht, als Hunsucker in die Kammer schwamm, in der er Zuflucht gefunden hatte. "Er tauchte etwa 30 cm vor mir auf" sagte Orr am Montag. "Suchst Du nach einem Toten?" Das genau war es, was der erschrockene Hunsucker glaubte zu finden. "Du gehst da rein und suchst nach einer Leiche und dann redet die "Leiche" mit Dir" sagte Hunsucker. Orr ist laut dem texanischen San Marcos Area Recovery Team wahrscheinlich erst der vierte lebend geborgene Taucher, von fast 500 vermissten Höhlentauchern in Florida, Mexico und der Karibik seit 1960.
Orr, Scottie Dickerson, William Donald und Paul Covington, alles zertifizierte Open Water Diver, kamen nach Panhandle, Florida um eine Höhle zum Tauchen zu finden. Mehr als 95% der in Höhlen ums Leben gekommenen Taucher, waren keine zertifizierten Höhlen-taucher, sagte Hunsucker, der Rettungstaucher der Region.
"Nicht die Höhlen sind schlimm oder verursachen diese Unglücke" sagt Hunsucker "Es ist ein Mangel an Training". Orr sagte, seine Gruppe suchte nach einer Höhle namens "The Alamo", waren dann aber schließlich in "Mariannas Bat Cave". Sie ist nur teilweise unter Wasser, mit einem Luftspalt über der Wasseroberfläche, der als Lebensraum für die Fledermäuse dient. Diese Eigenschaft war es die Orrs Leben rettete, nachdem er die Orientierung verlor, auf Grund des Schlamms, den die Taucher aufgewirbelt hatten. Er wurde von den anderen Tauchern getrennt und verlor die Führungsleine, welche sie nutzten um den Weg nach draußen zu finden, aber er erinnerte sich an die Kammer mit der Luftglocke, die Sie zuvor erkundet hatten. Orr erreichte sie mit nur noch einem kleinen Rest Luft in seiner Flasche und kroch auf einen Felsvorsprung um aus dem kalten Wasser draußen zu sein. Er betete und schlief ein. Als er aufwachte, bemerkte er ein Glühen im Wasser, von dem er wusste, dass es ein Retter war.

KNOXNEWS

Übersetzung: A. MAIER



RETTUNG: Hochwassereinschluß in der Curves de Sassenage, Frankreich

22. May 2002

Yahoo-News, 23.05.2002 Hochwasser schließt 25 Schüler in Höhle ein. Grenoble (AP) Ein Hochwasser führender Bach hat am Donnerstag bei Grenoble 25 Schüler in einer Höhle eingeschlossen. Die Schüler aus dem nahe gelegenen Ort Voiron im Döpartement Isäre machten einen Ausflug in die Höhle als sie von den anschwellenden Wassern des unterirdischen Wasserlaufs überrascht wurden. Sie sitzen nach Angaben der Polizei in einem unterirdischen Höhlensaal fest, doch bestehe keine unmittelbare Gefahr. Der Führer der Expedition habe es geschafft, aus eigener Kraft aus der Höhle zu gelangen und die Behörden zu verständigen. Die Rettungsmannschaften wollen warten, bis das Wasser abschwillt.
Die Kinder wurden inzwischen aus der Höhle gerettet.
Interessant der Wasseranstieg: 1 Meter in 15 Minuten, was in dieser Höhle noch niemals vorgekommen beobachtet wurde.

Woody Albrecht

Hier einen 2. Bericht

22 Kinder aus Höhle bei Grenoble befreit

In einem Großeinsatz haben Rettungskräfte in der Nacht zum Freitag 22 Schulkinder und drei Begleiter aus einer Höhle in den französischen Alpen befreit. Die Gruppe war am Donnerstagnachmittag in der vielbesuchten Sassenage-Grotte bei Grenoble von plötzlich ansteigendem Wasser überrascht und eingeschlossen worden. Rund hundert Helfer waren im Einsatz, um die zwölf und 13 Jahre alten Schüler und ihre Begleiter nach neuneinhalb Stunden zu befreien. Die Höhle wurde bis auf weiteres gesperrt.

Die Kinder flüchteten vor dem Wasser in eine höher gelegene Grotte, während es einem Höhlenführer gelang, einen überfluteten Gang zu überwinden und die Rettungskräfte herbeizuholen. Allzu große Sorgen machten sich die Kinder nach Angaben der Rettungsmannschaften in der dunklen und feuchten Höhle nicht: Sie schmiegten sich zum Wärmen aneinander und vertrieben sich die Zeit mit Singen und dem Erzählen von Witzen. "Für sie wird das eine wunderschöne Erinnerung bleiben", sagte ein Helfer. Außen angekommen, wurden
die Schüler mit Decken und heißem Kakao versorgt.

Der plötzliche Anstieg des Wassers nach starken Regenfällen sei ungewöhnlich, sagte der Bürgermeister von Sassenage, Christian Coigné. Die Sicherheitsdienste treffe keine Schuld. Zuletzt waren 1965 Besucher der Höhle von Wassermassen eingeschlossen worden.

Alexander Maier


RETTUNG: Grubenunglück - Ukraine

März 2002

Sicherheit klein geschrieben:
81 Männer starben bei einem schweren Grubenunglück in der Ukraine. Dort hat sich am Samstag eine Explosion ereignet.
Durch die Methangas-Explosion im ukrainischen Barakowa-Kohlenbergwerk sind am Samstag 81 Bergleute getötet und 7 weitere Kumpel verletzt worden. Für das Unglück machten die Bergarbeiter mangelnde Sicherheitsvorkehrungen verantwortlich.
Angehörige versammelten sich gestern am Unglücksort, als die Opfer des Unglücksfalls aus über 600 Metern Tiefe geborgen wurden.
Nach Angaben des Ministeriums für Katastrophenschutz in Kiew ereignete sich das Unglück gegen 12.35 Uhr MEZ in einer Tiefe von 664 Metern. Zum Zeitpunkt des Unglücks hätten 227 Bergleute unter Tage gearbeitet, 91 davon waren nahe des Explosionsortes.
Es gilt als wahrscheinlich, dass in der Grube eine gefährliche Mischung aus Methangas und Kohlenstaub entstanden war, die sich entzündete. Methan ist ein geruchloses Gas, das sich bei Arbeiten unter Tage bei schlechter Belüftung am Boden oder in Schächten ansammelt. In Verbindung mit Luft bildet sich ein hochexplosives Gemisch.
Angst vor Arbeitsplatzverlust
Ein Gewerkschaftssprecher sagte nach dem Unglück, die Bergarbeiter seien gezwungen, Sicherheitsbestimmungen zu umgehen, um ausreichend Kohle abzubauen. Bei Einhaltung aller Sicherheitsbestimmungen würden sie nicht auf ihren Lohn kommen, so der Gewerkschaftssprecher weiter.
Das Bergwerk sei zudem der einzige Arbeitgeber in der Region und damit sei auch die Angst der Bergarbeiter vor dem Verlust des Arbeitsplatzes gross.
Präsident Leonid Kutschma und Ministerpräsident Viktor Juschtschenko sagten wegen des Unglücks bevorstehende Auslandsreisen ab. Die Regierung ordnete eine Untersuchung der Unglücksursache an.
Das Grubenunglück war nach Medienberichten das schwerste in der Ukraine seit zwei Jahrzehnten. In den Bergwerken des Landes ist es in den vergangenen Jahren immer wieder zu Explosionen gekommen, bei denen zahlreiche Arbeiter ums Leben kamen.
Viele Tote
Die Ukraine, seit 1991 unabhängig, zahlt weltweit den höchsten Blutzoll im Bergbau. 1998 und 1999 kamen bei ähnlichen Explosionen in der Nähe von Donezk 63 und 50 Kumpel ums Leben. 1998 wurden insgesamt 360, 1999 274 Bergleute getötet. In diesem Jahr lag die Zahl der Toten bisher bei 45. Die Unglücke sind oft auf veraltete Ausrüstung und Arbeitsgeräte sowie auf ungenügende oder nicht eingehaltene Sicherheitsbestimmungen zurückzuführen.

Quelle: sda/ap.


Unfall: Honeycomb Cave, Australien

16.03.2002

Overnight on Saturday night 16th March, a 15 year old patient was brought to the surface at Honeycomb Cave following a fall during a caving trip with Project Hahn. I was one of the SAR helpers.

At 7.15 pm on Saturday night the patient fell about 10m down a vertical shaft beside one of the many access points to this cave. Remarkably, the only significant injury sustained was a broken collar bone. His Petzl Zoom came off his helmet during the fall, and his companions were unable to reach him. The patient was several hours overdue for his bi-polar
medication.

MCCC members were able to quickly find a way to access the patient upon arrival at the scene, and prepared him for extraction. He was eventually brought to the surface by a vertical haul after careful rigging.

Police with vertical rescue training were involved, plus local SES and Tasmania Ambulance officers. The patient was back on the surface at 1.40 am Sunday morning, after 5 hours lying still on an unstable debris mound above a further drop.

Deb Hunterin

Sent by Joe Sydney
Australia



 

Unfall: In der Rakoczi Barlang Esztramos hills Höhle , Aggtelek National Park North-East Hungary (10 km from Slovak border)

26.1.2002
Am Samstag, den 26.Januar 2002 tauchte der 26-jährige Zsolt Szilagyi in eine Höhle bei Bodvaradko in Nordungarn. Das Seil, welches ihn mit anderen Tauchern verband wurde zerschnitten und der Taucher verschwand. Hilfsaktionen begannen sofort und am nächsten Tag waren mehr als 100 Personen in die Rettung involviert. Spezielle Tauchergruppen reisten aus Tschechien und der Slovakei an. Die Mitglieder der Rettungsteams waren in der Lage mit dem verunglückten Taucher zu kommunizieren und konnten seine Stimme hören. Nichtsdestotrotz schien es fast aussichtslos, die kleine Kammer zu finden, in der er eingeschlossen war. Das Wasser um ihn herum war voll von gelösten Feststoffteilchen und daher gänzlich schwarz. "Es schien, als würde man in schwarzen Kaffe tauchen, ich konnte nicht einmal die Hand vor Augen sehen" sagte der Chef des Rettungsteams.
Am Montag, den 28., stellte CIBA Spezialitätenchemie Ungarn dem Rettungsteam eines unserer Flockungsmittel zur Verfügung. Flockungsmittel erleichtern den Separationsprozess zwischen fest und flüssig. Unser Produkt, CIBA Magnofloc 2025 wurde unter Polizeieskorte zum Ort des Geschehens gebracht. CIBA-Angestellte, darunter die Chemieingenieure Tibor Kercz und Ferenc Kraicsovits sorgten für die technische Unterstützung indem sie erklärten wie das Produkt aufzulösen und unter solch unüblichen Umständen zu gebrauchen sei. Die zubereitete Lösung wurde während der Nacht in den unterirdischen See gepumpt. Das Wasser wurde nach und nach sauberer und klarer, bis letztendlich Zsolt Szilagyi den Schein einer ins Wasser gehaltenen Lampe erkennen konnte. Es dauerte noch einige weitere Stunden bis der unterirdische Eingang in die kleine Kammer in der der Taucher Schutz gefunden hatte, lokalisiert werden konnte. Das erste Mitglied des Rettungsteams, welches Zsolt Szilagyi erreichen konnte, fand ihn in einer hängenden Lage, verspreizt zwischen den Felswänden um sich aus dem Wasser herauszuhalten. Der Taucher war zu schwach um den langen Rückweg - über eine Stunde - anzutreten. Tauchärzte und Mitglieder des Rettungsteams waren ständig bei ihm, er wurde künstIlich warm gehalten und mit sorgfältig ausgesuchten Nahrungsmitteln ernährt. Währenddessen, wurde ein Gang in den Berg gegraben, an die Stelle, wo die Kammer lokalisiert wurde. Letztendlich, nach fast 120 Stunden in der dunklen, nassen und kalten Höhle, wurde der Höhlenforscher am Donnerstag zurück an die Oberfläche gebracht.
CIBA Spezialitätenchemie Ungarn ist sehr stolz darauf, zu dieser Rettung beigetragen zu haben. Der Fortgang dieser unglaublichen Rettungsaktion wurde von der ganzen Nation verfolgt. Die weissen Säcke, weiche unsere "Zauberchemikalien" beinhalten wurden in allen Nachrichtenprogrammen gezeigt.

ZBIGGYSARTOWSKI, CIBA Spezialitätenchemie

Text: A. MAIER


Unfall: Evren Günay Höhle, Türkei

18.08.2001

Vorgeschichte: Im Sommer 2000 kam ein Mitglied der Istanbuler Universitäts-Höhlengruppe BUMAK, Bedri Osmanoglu, auf uns zu mit der Anfrage, ob wir nicht für ihre Expedition im August 2000 in die Evren Günay/Peynirlikonu Höhle eine Art "Rettungsbereitschaftsdienst"; übernehmen könnten. In der Türkei gäbe es keine Höhlenrettung und es erschien im am sinnvollsten in einem solchen Fall ausländische Spezialisten einfliegen zu lassen. Ich sagte ihm Unterstützung zu und organisierte sowohl türkische als auch deutsche Ansprechpartner für den Notfall, erarbeitete einen kurzen Leitfaden für die BUMAK, schickte ihn in die Türkei und hörte dann nie mehr etwas von der Sache...
 

Am Samstag, den 18.8.01 fand Cengiz Simsek von der Höhlenrettung Ba-Wü e.V. eine SMS mit dem Wortlaut "Notruf Höhle"; auf seinem Mobiltelefon vor. Leider liess sich der Absender nicht mehr ermitteln und nach einigen Recherchen vermutete die Einsatzleitung einen schlechten Scherz. Am Sonntag vormittag gegen 10 Uhr bekam A. Maier eine private E-Mail von jenem Bedri Osmanoglu, in der von einem Hochwassereinschluß in der Evren Günay/Peynirlikonu Höhle die Rede war. Der Text enthielt eine Beschreibung der Situation und einen Hilferuf nach Unterstützung durch ausländische Höhlenretter, speziell Taucher, da zu diesem Zeitpunkt der Eingangsbereich der Höhle unter Wasser stand. Wir nahmen Kontakt zu B.O. auf und vereinbarten die Bereitstellung von Einsatzkräften und Material. Im Laufe des Sonntags konnte das Wasser im 150 m langem Eingangsschluf der ca. 1375 m tiefen Höhle abgepumpt und zwei Höhlenforscher gerettet werden, zwei weitere befänden sich in einem sicheren Biwak. Man informierte uns, daß unsere Hilfe wohl nicht mehr nötig sei. Jedoch fehlt von den zwei bei ca. 1300 m Tiefe befindlichen Forschern weiterhin jede Spur. Auch zu zwei Mitgliedern einer Suchmannschaft konnte zwischenzeitlich kein Kontakt gehalten werden.
Im Laufe der Montags konnte der Kontakt wieder hergestellt werden und auch 2 weitere Forscher konnten die Höhle verlassen. Nachdem die Höhlenforscher in ca. 1300 m Tiefe vermutet wurden und Sie schon mehrere Tage unauffindbar waren wurden wir erneut in Bereitschaft versetzt. Diesmal wurde ein Rettungszeitpunkt ausgemacht, zu dem wir angefordert werden sollten, falls keine guten Nachrichten aus der Höhle kommen sollten. Diese "deadline" wurde erneut verlängert und am nächsten morgen um 11 Uhr (Mittwoch) sollte die endgültige Anforderung sein. Wir hatten bis zu diesem Zeitpunkt 9 Höhlenretter in Bereitschaft plus eine Retterin der Malteser Höhlenrettung sowie 5 Retter des Salzburger Höhlenrettungsdienstes. Ebenso waren die Flüge reserviert (Freiflüge mit Turkish Airlines ab Stuttgart; Materialtransport zum Flughafen durch die Bergwachtbereitschaft Stuttgart) und die Logistik in der Türkei organisiert (Weiterflug ab Istanbul, Hubschrauber ins Camp etc. durch die türkische Rettungsgruppe AKUT).

Um 8 Uhr am Mittwoch rief mich unser türkischer Kontaktmann an und berichtete, daß man die zwei gefunden habe, einer tot, der andere leicht am Bein verletzt, jedoch in der Lage selbst auszusteigen. Der Tote sollte im Einvernehmen mit seiner Familie in der Höhle belassen werden, da eine Bergung aus über 1000 m Tiefe zu aufwendig und riskant gewesen wäre. Somit
war auch unsere Bereitschaft beendet. Der Tote war offenbar in einem kurzem Schachtabschnitt von den Wassermassen mitgerissen worden.

Für uns ergaben sich in Hinblick auf die Organisation des Flugtransportes viele Probleme, da wir von offizieller Seite wie z.B. dem Auswärtigen Amt, einem türkischstämmigen Bundestagsabgeordneten oder der türkischen Botschaft keine Unterstützung bekamen. Lediglich die deutsche Botschaft in Ankara unterstützte unsere Hilfsbereitschaft.
Zwei offiziell anerkannte Höhlenrettungsgruppen konnten übrigens keinen Flug organisieren.

Alexander Maier & Matthias Leyk



Unfall: Gouffre de Lousinas

05.04.2001

Ein 16 jähriger Höfo war mit gleichaltrigen im Gouffre de Lousinas, nördlich von Béziers im Hérault unterwegs. In einer Tiefe von -80m stürzte er 3m ab und brach sich ein Bein.
Die GRIMP (Rettungsgruppe der Feuerwehr für Einsatz in schwierigem Gelände) setzte etwa 10 Retter ein, darunter mehrere Höhlenretter.
Bis 19Uhr30 hatten etwa 30 Retter der Feuerwehr und der Höhlenrettung noch keinen Erfolg. Erst mussten die für den Einsatz einer Trage zu engen Gänge durch Sprengungen erweitert werden.
Nach 12 Stunden Einsatzdauer verlies der Verletzte um 0Uhr10 die Höhle.

Michael Krause


Unfall: Daren Cilau, Wales

24.02.2001

Daren Cilau is a single entrance cave with a total of 27km of natural limestone passages protected by a 600m entrance crawl of daunting severity.
At the far end of the cave is a 500m sump which can be passed only by competent cave divers.

On Saturdav 24 February three experienced cavers entered Daren Cilau, Llangattock, Powys to undertake a two-day trip and camping overnight in the cave at the Hard Rock Cafe - a long-established and well-provided site some 4km into the system.

At 23.30 Sat one of the party sustained a dislocated shoulder while visiting the Blue Greenies formations beyond the Restaurant at the End of the Universe camp. The shoulder would not reduce and it took some ten hours for the party to return to the Hard Rock Cafe camp. It should be noted that the casualty had a history of shoulder dislocation and carried painkillers when caving. He had successfully repositioned his shoulder on a previous caving trip.

After making the injured caver comfortable in a sleeping bag, and fed and watered, the two fit cavers started out from HRC at 09.30 Sun 25 and exited the cave at 14.30. The callout, via the emergency 999 service, came at 14.50 and the first rescue team entered the cave at 18.20. (Sunday afternoon is always a difficult time to assemble a rescue team as it is the time when many are caving or heading homeward).

The medical team entered at 20.00 Sunday and included the cave rescue doctor, who is an orthopaedic registrar. Direct communications through the rock from surface to the casualty were made at 01.00 Monday using the HeyPhone (a new piece of equipment issued one week before). At 03.00, surface control were informed that the shoulder had been repositioned and the medical team would be leaving the HRC at 05.00 with the casualty walking.

A huge feeling of relief was felt at Control since a stretcher carry from HRC could have taken a conservative up to 3 days and probably included modifying some passageway, in particular the entrance crawl - something we are quite capable of, but very averse to doing.

The casualtys progress was relayed to the teams elsewhere in the cave via FrancePhones running over thin cable which were established as far as the pitches and they also expressed their delight at the news! (The entrance crawl has a permanent tough telephone cable installed to speed up installation and improve reliability of rescue communications).
The casualty took some 4 hours to reach the 70ft pitches where he was hauled up in a sit-harness with an SRT barrow boy, then lowered down the other side.

Crossing the pitches removed a psychological barrier and the casualty then seemed to go into overdrive and we were astonished at the rate he progressed, considering the difficulty of the terrain. The casualty had a short rest at the food station established at Big Chamber Nowhere Near the Entrance while surplus, and knackered, rescuers exited the cave. A small
team of fresh cavers with an advanced first-aider went in to assist the casualty through the entrance crawl if required.

He required very little assistance and indeed caught up with some of the rescuers who had set out before him. It is a tribute to the casualty's fitness and caving ability that he was able to make such good progress out of a very difficult cave.

63 cave rescuers from three teams, Gwent CRT, West Brecon CRT and Gloucester CRG were on site: 28 being the largest number underground at any one time.
Some 45 rescuers were on standby but no