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AKTUELLE
NIEDERSCHLAGSDATEN
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Höhlenunfälle
Unfälle und Zwischenfälle in Höhlen Baden-Württembergs (Auswahl) Ein
Unfall ist im engeren Sinn eine Schädigung oder
Verletzung, die durch eine plötzliche und schnelle,
aber vorübergehende Einwirkung von außen
verursacht wird. Bei Höhlentauchunfällen
und Hochwasserzwischenfällen handelt es sich
aber oft um Einschlüsse von Höhlengängern
hinter ständigen oder temporären Siphonen
und deshalb nicht immer unbedingt Unfälle im
strengen Sinn. Dies ist bei der Abrechnung des Einsatzes
für den Versicherten relevant! 13.Juli 2006 Besucherkahn in der Wimsener Höhle gekentert ZWIEFALTEN Ein Kahn mit 16 Personen an Bord ist am Freitag in der Wimsener Höhle bei Zwiefalten (Landkreis Reutlingen) gekentert. Das meldet die Deutsche Presseagentur (dpa). Die aus Deutschland und Österreich stammenden Passagiere überstanden den etwa fünfminütigen Aufenthalt im acht Grad kalten Wasser ohne Verletzungen, heißt es in der Meldung. Eine
65 Jahre alte Frau aus dem schleswig-holsteinischen
Eckernförde wurde wegen Unterkühlung Das Boot, so heißt es weiter in der Agenturmeldung, war bei einem Wendemanöver in Schräglage geraten und gekentert. Auf einen Notruf des Bootsführers hin fischte ein weiteres Boot die Ausflügler aus dem Wasser. Nach der ärztlichen Untersuchung konnten alle Urlauber zu ihrem Quartier in Zwiefalten zurückkehren. Bei dem Unglück fielen Wertsachen wie Fotoapparate und Handys ins Wasser. Die Höhe des entstandenen Sachschadens war zunächst unklar, so dpa. 22.August 2004 Eine Suchmannschaft der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. durchkämmt für die Polizei Pforzheim mehrere Stollen und Höhlen im Würmtal auf der Suche nach einer in diesem Waldstück vermissten 15jährigen. Es wurden keine Anzeichen auf einen Aufenthalt der Gesuchten in den Untertage-Objekten gefunden. Noch am selben Abend wird die Vermisste an anderer Stelle von Pilzsuchern tot aufgefunden. Sie beging Suizid. Alexander Maier (komm. GF) 2003 Blautopf: Aus Südwest Presse vom 28.09.2003 ( von Petra Laible) UNFALL
/ 41-Jähriger gehörte zum Team des Höhlenforschers
Jochen Hasenmayer Ein 41-jähriger Taucher ist am Samstag im Blautopf tödlich verunglückt. Der Mann aus dem Team des Höhlenforschers Jochen Hasenmayer verlor in 40Metern Tiefe offenbar eine Flosse und trieb mit dem Kopf nach unten im Wasser. Sein Tauchpartner konnte nicht mehr helfen. Hundert Meter vom Höhleneingang des Blautopfs entfernt ist am Samstagnachmittag ein 41-jähriger Taucher aus dem Kreis Esslingen ums Leben gekommen. Der Mann war als erfahrener Taucher bekannt, galt als Höhlenexperte und gehörte zum auserwählten Team des HöhlenforschersJochen Hasenmayer. Der 41-Jährige tauchte mit seinem Partner um 15 Uhr in den Blaubeurer Blautopf ab. Rund eine halbe Stunde später befanden sich die beiden in 40 Metern Tiefe, 100 Meter vom Höhleneingang entfernt. Offenbar geriet der 41-Jährige aus noch nicht geklärten Umständen in Panik, sein Partner versuchte vergeblich ihm zu helfen. Ohne
Rücksicht auf seine eigene Gesundheit sei dieser
daraufhin unverzüglich aufgetaucht, um Hilfe
zu holen, teilte die Polizeidirektion Ulm mit. Taucher
müssen beim Aufstieg einen Sicherheitsstopp einlegen,
die Die Rettungsgruppe der Arbeitsgemeinschaft (Arge) Blautopf wurde alarmiert. Sie ist bei Tauchgängen im Blautopf in ständiger telefonischer Bereitschaft. Der Taucher allerdings konnte gegen 20.30 Uhr nur noch tot geborgen werden. Er ist insgesamt der vierte Taucher, der im Blautopf seit den 60er Jahren tödlich verunglückte. Was sich in der Höhle abgespielt hat, ist nochnicht genau klar. Höhlentaucher wissen um das Risiko ihrer Passion und gehen äußerst vorsichtig vor. Sie müssen körperlich topfit und bestens ausgerüstet sein. Alle lebenswichtigen Geräte haben sie bei einem Tauchgang mehrfach bei sich. Höhlenforscher Jochen Hasenmayer, der an diesem Tag gegen 12 Uhr mit seinem U-Boot-ähnlichen "Speleonaut" abgetaucht war, bekam von dem tödlichen Unfall seines Tauchkameraden nichts mit. Er kam erst gegen 22 Uhrwieder an die Oberfläche. Später
sagte Hasenmayer, der Taucher habe bei dem Unglück
offenbar eine Flosse verloren und sei mit dem Kopf
nach unten im Wasser getrieben. Vermutlich habe der
41-Jährige einen Tiefenrausch bekommen. Wie
es am Samstag zu dem Unglück im Blautopf kommen
konnte, erklärte Dr. Jürgen Bohnert von
der Arge Blautopf auf Anfrage. Auslöser müsse
nicht zwingend ein defektes Gerät sein. Es sei
denkbar, dass durch den Verlust einer Flosse ein Bein
des Tauchers nach oben geraten sei. Dadurch könne
Eine
denkbare Folge: Der Taucher wird so gedreht, dass
er kopfüber im Wasser liegt. Mit nur einer Flosse
könne er dabei nur asymmetrisch paddeln, das
Gleichgewicht lasse sich schwer halten. Diese erhöhte
Anstrengung könne auch einen Tiefenrausch auslösen
oder verstärken, erläuterte Bohnert weiter.
Derzeit liegen keine Anhaltspunkte für ein Fremdverschulden vor, berichtet die Polizeidirektion weiter. Die Staatsanwaltschaft Ulm wird die Leiche obduzieren, um die genaue Todesursache festzustellen. 2003 Falkensteiner Höhle:
Am 31.5.03 begeben sich 4 Studenten in die Falkensteiner
Höhle. Ihr Ziel ist der Eiseleversturz, 2800m
in der Höhle. Während des Rückwegs
steigt auf Grund eines schweren Gewitterregens der
Höhlenbach an, die vier werden 400 m in der Höhle
von einem jetzt 10 m langen Siphon aufgehalten. Die
Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. wird
gegen 8 Uhr am Sonntag morgen alarmiert und startet
eine Rettungsaktion. Höhlentaucher finden die
Eingeschlossenen gegen 11:00 Uhr, weitere Kräfte
bringen Tauchgeräte in die Höhle. Die Eingeschlossenen
sind in guter Verfassung und können mit Hilfe
der Höhlentaucher und der mitgebrachten Tauchgeräte
den Siphon durchqueren. 2003 Suche Rottenburg:
Am Montag abend, den 19.5.03 wurde ein 70 –jähriger
Mann aus Rottenburg-Dettingen als vermisst gemeldet.
Er war um 10 Uhr zu einem Spaziergang vom Sportheim
Dettingen aus aufgebrochen und nicht zurückgekehrt.
Am Nachmittag waren starke Hagelschauer und Sturmböen
über die Region gezogen. Der Mann konnte trotz
des Einsatzes von Suchhunden und Hubschraubern mit
Wärmebildkameras bis zum Mittwoch abend (21.5.03)
nicht gefunden werden. Da sich in einem Radius von
ca. drei Kilometern um 2002 Todsburger Schacht: 2 Erwachsene und 3 Kinder wurden von der Malteser Höhlenrettung und der Bergwacht aus dem Todsburger Schacht unverletzt und leicht unterkühlt gerettet, nachdem Sie ohne Ausrüstung eingestiegen und im Seeigelhallenschacht nicht mehr vor und zurück kamen. 2001 Eichberghöhle: Nach dem Abseilen in die Eichberghöhle bei Reutlingen erleidet ein Höhlengeher beim Sturz auf Blockwerk einen Wadenbeinbruch sowie einen Kapselriss am Knöchel. Er wird innerhalb kurzer Zeit von den alarmierten Helfern der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. medizinisch versorgt und aus der ca. 10 m tiefen Schachthöhle geborgen. 2000 Wulfbachquelle: Tötlich verunglückter Höhlentaucher. Für weitere Information hier klicken. 1999 Bergwerk im Südschwarzwald: absturz einer Höhlenforscherin aus 5 Metern Höhe. Rettung erfolgte durch gerade anwesende Mitglieder der Malteser Höhlenrettung. Die Verletzte zog sich schwere Prellungen und Verstauchungen zu. 1997 Falkensteiner Höhle: drei Höhlenforscher werden bei Hochwasser vermißt. Mit Hilfe von vier Höhlentauchern der Höhlenrettung Bad.-Württ. e.V. können sie am nächsten Tag den ersten Siphon durchtauchen; 14 Helfer im Einsatz. "Leise" (preiswerte) Rettung ohne Presserummel! Für weitere Information hier klicken. 1997 P.- Schacht: nach dem Abseilen bis zum ersten Standplatz verliert ein Höhlenforscher sein Abseilgerät, es schlägt klirrend am Schachtgrund auf. Das Schraubglied war nicht richtig zugeschraubt! 1997 Wulfbachquelle: Fehlalarm: unnötige, aber dafür großangelegte Vermißtensuche durch die Polizei. Zwei erfahrene Höhlentaucher unternahmen eine zweitägige Biwaktour und ein Spaziergänger meldete ihr verschneites Auto. 1996 Wulfbachquelle: Vermißtenmeldung eines Höhlentauchers bei der Höhlenrettung B.W. durch seine Frau. Fehlalarm - der Taucher hatte seine rechtzeitige Rückmeldung vergessen. 1996 Rauberweidhöhle: Alarmierung der Höhlenrettung, eingeklemmter Jugendlicher im Schluf. Hinter ihm weitere Jugendliche eingeschlossen. Rettung durch die Bergwacht Bereitschaft Lenningen mittels manueller Schluf Erweiterung. 1995 Römerwegschacht: nach Steinschlag Helm kaputt - Höhlenforscher unverletzt! Er wurde von einem Dachziegel getroffen, der sich durch Seilbewegungen aus dem Schutt am Schachtmund gelöst hatte. 1995 Falkensteiner Höhle: Großeinsatz der Höhlenrettung Baden-Württemberg e.V. zur Rettung von zwei vom Hochwasser eingeschlossenen Höhlengehern am Waschbrett, mit ca. 60 Helfern, incl. 10 Höhlentauchern. Einschlußdauer ca. 23 h. Der Siphon wird von Höhlentauchern gesichert, die Vermißten können assistiert heraustauchen. Für weitere Information hier klicken. 1994 Die Malteser Höhlenrettung sucht nach zwei vermißten Höhlengehern in mehreren Schachthöhlen der Schwäbischen Alb. Fehlalarm - die Kollegen unternahmen gar keine Höhlentour. 1993 Dettinger Höllochschacht: Feuerwehr und Bergwacht retten mit erheblichem Aufwand und unter großen Schwierigkeiten einen abgestürzten Jugendlichen (unerfahren und unzureichend ausgerüstet) mit Beinfraktur und Unterkühlung aus dem oberen Bereich. Eine alte Seilleiter war gerissen. 1993 Wilhelmshöhle: Vermißtenmeldung bei der Bergwacht Bad Urach: fünf Jugendliche überfällig - Fehlalarm. 1993 Aachtopf: Dekounfall nach Beendigung des Höhlentauchganges. Der erfahrene Taucher wird von der heftigen Quellströmung erfaßt und zu schnell an die Oberfläche gespült. Druckkammerbehandlung des Höhlentauchers im KH Überlingen. 1992 Falkensteiner Höhle: bei einer Höhlenrettungsübung herausbrechen eines großen Steinblocks, der auf das Übungsopfer in der Trage absinkt. Ein Höhlenretter zieht sich beim Abfangen des Steinblocks eine Fingerquetschung zu. 1992 Wulfbachquelle: Beinaheunfall eines Höhlentauchers hinter dem vierten Siphon. Verlust der Führungsleine und Bruch wichtiger Ausrüstungsgegenstände. Gefährlicher CO2 Anstieg in der Luftglocke. Selbstrettung, die Alarmierung von Höhlentauchern wird durch den Tauchpartner rechtzeitig zurückgenommen. 1992 Linkenboldshöhle: Rettung eines Jugendlichen durch den Rettungsdienst. Beinfraktur nach Absturz durch den oberen Eingang - Transport durch den unteren Eingang der Schauhöhle. 1992 Bauerloch: eine Höhlenforschergruppe wird während Regenfällen beinahe vom Hochwasser eingeschlossen. Einer gerät in eine Sackgasse und muß herausgeholt werden. Selbstrettung durch schnelle Flucht. Steiggeschwindigkeit des Wassers ca. 1 m/20 Min! 1992 Gustav-Jakobs-Höhle: ein Schüler verletzt sich leicht in der Höhle, dies führt zur Panik in der Klasse. In der Folge Absturz eines weiteren Schülers am Steilhang. Beide kommen in die Klinik. 1990 Bietigheimer Forst: spielende Kinder entdecken Skeletteile in einer Abrißkluft. Bergung eines seit 1987 vermißten Höhlenforschers. 1989 Aachtopf: Verlust der Taucherbrille eines Höhlentauchers im lufterfüllten Teil hinter dem ersten Siphon. Sein Tauchpartner holt Ersatz. Mehrstündiger Zwangsaufenthalt in der Seenhalle. 1988 Falkensteiner Höhle: unkomplizierte Rettung einer Höhlengängerin in Neoprenfüßlingen mit gebrochenem Fersenbein aus der Reutlinger Halle durch sehr rasch informierte und schnell herbeigeeilte Höhlenforscher. 1988 Mordloch: Acetylen-Vergiftung (-Narkose) durch die geflutete, nicht brennende Karbidlampe eines im ersten Siphon in der Luftglocke zurückgebliebenen Höhlengehers. Die Kollegen bemerken sein Fehlen auf dem Parkplatz und kehren zurück um das fast bewußtlose Opfer aus einer Deckenspalte über dem Siphon zu retten. 1987 Gustav-Jakobs-Höhle: durch erhöhten Kohlendioxidgehalt bedingte Kurzatmigkeit zweier Höhlenforscher beim Aufstieg aus dem Kollektivschacht. Besserung im Hauptgang. 1987 Bietigheim/Schwieberdingen: großangelegte, erfolglose Suchaktion mit Polizeitrupps, Helikopter, Suchhunden und Höhlenforschern nach einem vermißten jungen Höhlenforscher der allein und ohne Hinterlassung seines Ziels unterwegs war. 1986 Blautopf: zwei französische Taucher verunglücken beinahe. Die Behörden erlassen ein absolutes Tauchverbot. 1984 Glemser Höllenloch: 4-6 m tiefer Absturz eines Höhlenforschers im Einstiegsschacht. Beinbruch - Rettungseinsatz der Bergwacht Pfullingen und Höhlenforschern der ArGe Grabenstetten mit der Schwarzertrage. 1983 Himmelsfelsenschacht: Spaziergänger werfen einen großen Stein hinein. Ein Höhlenforscher wird getroffen und erleidet eine Schulterblattfraktur, kann aber mit Hilfe seines Kameraden die Schachthöhle verlassen. 1983 Blautopf: zwei junge, unzureichend ausgerüstete und in Höhlen ungeübte Sporttaucher sterben bei einem Tauchunfall. Ihr Luftvorrat ist nicht aufgebraucht - Panik als Todesursache? 1983 Falkensteiner Höhle: 2 Personen vom Hochwasser eingeschlossen. Nach mehreren Stunden von Höhlentauchern der ArGe Grabenstetten befreit. 1982 Oberbergfels Höhle: ein Höhlenforscher wird bei Vermessungsarbeiten von einem abrutschenden Felsblock im Schluf festgeklemmt. Sein Kollege holt beim HHV Laichingen Hilfe. Mittels Wagenheber kann das Opfer befreit werden und kommt unterkühlt in die Klinik. 1979 Aachtopf: Ertrinkungstod eines Tauchers mit kleinem Monopresslufttauchgerät bei einem Erkundungstauchgang ("Gückerle") im Eingangsbereich. Schnelle Bergung durch Kollegen ohne Erfolg. 1977 Falkensteiner Höhle: beim Sprung von der Reutlinger Halle ins Wasser bricht sich ein junger Höhlenforscher das Sprunggelenk. Er kann die Höhle selbständig verlassen. 1977 Mordloch: 3-tägige, große Rettungsaktion mit Feuerwehr, Polizeitauchern, DRK etc. Die vier Höhlengeher sind vom Hochwasser eingeschlossen und werden von Höhlentauchern befreit. 1971 Roter Brunnen Höhle: Selbstmord eines Mannes. Wegen Engstellen schwierige Bergung durch die Bergwacht Bereitschaft Sigmaringen. 1970-er Falkensteiner Höhle: ein Höhlenbegeher verliert seine Taschenlampe im Blockwerk bei den Lehmwänden. Längerer Zwangsaufenthalt, bis er von Höhlenforschern gerettet wird. 1968 Blautopf: tödlicher Tauchunfall eines erfahrenen Mitglieds der Göppinger Gruppe. Unterkühlung im Naßtauchanzug und Luftprobleme als möglicher Unfallauslöser? 1966 Todsburger Schacht: Höhlenforscher des HVV Laichingen retten einen abgestürzten französischen Pfadfinder mit Beinfraktur aus der Seeigelhalle des Todsburger Schachtes. 1964 Falkensteiner Höhle:
mehrtägige, großangelegte Rettungsaktion
mit DRK, Bundeswehr, Feuerwehr, Polizei, THW, Höhlenforschern
etc. Höhlentaucher erreichen und retten vier,
vom Hochwasser in der Höhle eingeschlossenen
Studenten. Dauer des Einschlusses 66,5 h Unfall eines Tauchers. Er wird bewußtlos von Kollegen geborgen und stirbt auf dem Transport ins Krankenhaus. 1949 Wollenloch:
tödlicher Absturz eines Touristen. Personenaufzug
im Drahtkorb mittels Motorseilwinde. Am Schachtmund
wird an der Umlenkung ein Haken aufgebogen, ein Passagier
stürzt mit dem Sitz 45 m in die Tiefe. Rettung
mit dem gleichen Lastenaufzug. Der Mann erliegt kurz
darauf im Krankenhaus seine schweren Verletzungen.
Unfälle und Zwischenfälle in Höhlen Deutschlands Beim Abseilen Sturz in Grotte Hersbruck:
Höhlenwanderer kommt ums Leben Der aus der Gegend stammende Mann hatte sich am Sonntagnachmittag gemeinsam mit einem 53-jährigen Bekannten in das "Windloch" bei Großmeinfeld (Landkreis Nürnberg Land) abgeseilt. Während der 53-Jährige bereits den Höhlenboden erreicht hatte, befand sich der 47-Jährige noch auf einem so genannten Zwischenstand in 15 bis 20 Metern Höhe über dem Höhlengrund. Plötzlich stürzte er ab. Sein Begleiter konnte ihm nicht mehr helfen, der Mann starb noch auf dem Höhlengrund liegend. Der 53-jährige Kletterfreund stieg aus der Höhle nach oben und bat Wanderer, den Rettungsdienst zu benachrichtigen. Der Verunglückte wurde durch die Bergwacht geborgen. Der eintreffende Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen. Nach Angaben der Bergwacht war die Kletterausrüstung des 47-Jährigen in Ordnung. Auch die Quersicherung in der Höhle habe keine Mängel aufgewiesen. Möglicherweise habe der 47-jährige Bergsteiger die Quersicherung bereits gelöst, bevor er sich in das abwärts führende Seil einklinkte, hieß es. Ein Fremdverschulden scheide als Unglücksursache aus. Quelle:
Google-News 24.08.2004 Nachteinsatz der Bergwacht und Höhlenrettung Südbayern im Laubensteingebiet. Aus
dem Oberbayrischen Volksblatt vom 7.10.2003
Eine Gruppe von Höhlengehern war am Samstag in der Großen Spielberghöhle im Laubensteingebiet unterwegs. Nach Abschluss der Tour entschlossen sich vier der Mietglieder der Gruppe noch die nahegelegene Kleine Spielberghöhle zu besuchen. die Höhlengeher waren gerade auf dem Rückweg aus der Höhle und noch 200Meter vom Eingang entfernt, als gegen 19 Uhr an einer Engstelle Geröll in Bewegung geriet und eine herabrutschende Steinplatte unmittelbar vor dem Letzten der Gruppe den Gang verriegelte. Der etwa einen halbe Tonne schwere Felsen wurde noch zusätzlich mit Geröllmassen verschüttet. Die drei vorausgegangenen Teilnehmer konnten Rufkontakt zu dem Verschütteten herstellen, der den Rutsch unverletzt überstanden hatte. Per Mobiltelefon alarmierten sie die Bergwacht. Die Bergwachten Rosenheim und die ARGE Priental übernahmen, unterstützt von der Höhlenrettung Südbayern, die Rettungsaktion. Die Höhlenrettung Südbayern ist Teil der Bergwacht Bayern mit Sitz in München. Mit
einer Akkubohrmaschine wurden Fixanker gesetzt.
Mithilfe eines Kettenzugs konnte die Steinplatte
weggehoben und der Eingeschlossene befreit werden.
Der Rosenheimer Bergwachtarzt stellte vor Ort fest,
dass der Gerettete zwar unter Schock stand, ansonsten
aber nicht verletzt und aufgrund seiner guten Ausrüstung
auch nicht unterkühlt war. Gegen 22 Uhr war
der Geborgene wieder im Tal und der Einsatz beendet.
8. August 2002 In
Schloßberg-Höhle gefangen 8.8.2002
Oberaudorf (a1) - Auf Erkundungstour in den Höhlen
des Audorfer Schlossberges gehen wollten Michael
und Tobias, zwei einheimische Jugendliche. Jugendlichen
an, die dann zwar zur Höhle kamen, aber nicht
helfen konnten. BERGWACHT
OBERAUDORF Unfall: Lamprechtshöhle bei Lofer 11.
Juli 2002
(Auswahl, ohne Baden-Württemberg) 1997 Salzgrabenhöhle, Bayern: Hochwasser flutet kurzen Gangabschnitt und schließt gut ausgerüstete Gruppe ein. Medienspektakel und große Rettungsaktion vor der Höhle, Biwak und ruhiges Abwarten in der Höhle. Die Gruppe verläßt die Höhle selbständig. 1997 Bunker, St. Martin, Pfalz: Zwar keine Naturhöhle aber typischer "Höhlentauchunfall": zwei Sporttaucher werden im gefluteten Schacht mit nicht leerem Pressluftgerät tot geborgen. 1996 Esperschacht, Bayern: Absturz im Schacht, da Seillänge nicht Schachttiefe entsprach. Wanderer hört Hilferufe, Höhlenrettung Bamberg und Bergwacht Forchheim retten den Unglücklichen. 1994 Hüttenbläser, Sauerland: Steinschlag führt zu Trümmerbruch an der Hand eines Höhlenforschers. 1994 Breitenstein Bäuerin, Bayern: 5 m Absturz mit selbst gebauter Strickleiter, Kameradenhilfe. 1994 Kreuz-Nebenhöhle, Sauerland: Festsitzen eines Mannes in einer vier Meter tiefen Spalte, da er unfähig ist selbständig hochzuklettern. Mußte deshalb die Nacht in der Höhle ausharren, seine Hilferufe wurden zufällig von spielenden Kindern gehört. Die Feuerwehr alarmiert Höhlenforscher: leichte und schnelle Rettung. 1993 Schönsteinhöhle, Bayern: Nach einer wohl feuchtfröhlichen Feier finden zwei Jugendliche nicht mehr aus der Höhle. Sie werden leicht unterkühlt nach nächtlicher Vermißtensuche von der Bergwacht und der Höhlenrettung Bamberg gerettet. 1993 Rosenmüllerhöhle, Bayern: 5 m tiefer Absturz, mutmaßlich durch Klammerefekt am Petzel-Stop, Wirbelverletzung, Abtransport durch den horizontalen Ausgang mit den Rettungsdienst. 1993 Hönnetal, Sauerland: Eine Person wird in den Höhlen des Tales vermißt. Vermißtensuche durch Höhlenforscher. 1991 Fellnerdoline, Bayern: Vier Höhlenforscher kommen bei Hochwasser in Schwierigkeiten, an der Rettung ist die Höhlenrettung Franken beteiligt. 1991 Schönsteinhöhle, Bayern: Ein verirrter Mann wird nach mehr als einem Tag zufällig von einer Schulklasse entdeckt. 1991 Esperhöhle, Bayern: Zwei Personen sitzen fest, da sie Aufgrund unzureichender Ausrüstung unfähig sind eine Kletterstelle zu bewältigen. Rettung durch die Höhlenrettung. 1990 Höllern-Gipshöhle, Bayern: Zwei Personen verirren sich nachdem ihre unzureichende Beleuchtung ausgefallen ist. Sie werden von der Höhlenrettung Bamberg leicht unterkühlt gerettet. 1990 Breitenstein Bäuerin, Bayern: Drei für die Schachthöhle unzureichend ausgerüstete Kletterer sitzen mangels Ausrüstung und Kenntnissen am Schachtfuß fest, zwei können Hilfe holen, einer stürzt dabei und verletzt sich. Ein Höhlenforscher rettet die "Seilschaft". 1987 Apostelhöhle, Sauerland: Am Schachtmund werden Steine losgetreten, dieser Steinschlag trifft einen Höhlenforscher am Seil (am Oberschenkel) und ein zweiter wird an Helm u. Schulter getroffen, Kameradenrettung. 1987 Untersberg, Bayern: Großangelegte, zweitägige Suche nach drei vermißten Personen: Fehlalarm, ergebnislos, im Dezember kamen die drei Aussteiger gesund vom rotem Meer zurück. 1981 Geburtstagsschacht, Bayern: Höhlenforscher bei Sturz in 350 m Tiefe von ausbrechendem Felsblock gequetscht. Folge: schwerste Fußverletzung, denoch in vier Stunden selbständig wieder raus, mit Helikopter ins Krankenhaus geflogen worden. Alarmierung Hochwassereinschluss Verneau-System (Frankreich, Departement Doubs) Am
Montag, 7. Januar 2008 erfahren wir vom Hochwassereinschluss
einer 6-köpfigen Gruppe im Verneau-System in
Frankreich. Die Gruppe, erfahrene Höhlenforscher
und Mitglieder der SSF, hatten sich nach einer Forschungstour
nicht zurück gemeldet. Die franz. Speleo-Secours
ist seit Sonntag nachmittag vor Ort und versucht
Kontakt zu den Eingeschlossenen herzustellen, bisher
allerdings ohne Erfolg. USA,
Tennessee,14. März 2007 Frankreich,
24. Februar 2007 Kanarische
Inseln, 11. Februar 2007 Frankreich,
4. Februar 2007 25.12.2006 Ein Höhlenforscher rutschte aus und stürzte 2-3 Meter in der Nagasaki Cavern, nahe der "Bridge of Sighs". Er erlitt einen Beckenbruch. Höhlenrettungsärzte gaben Schmerzmittel und schienten die Verletzung. Im ZUge einer langen Rettungsaktion von 13 Stunden Dauer brachten ihn die CRO, die UWFRA, das Kendal MRT und die COMRU via County Pot ans Tageslicht. Von dort aus wurde er am folgenden Morgen mit einem RAF Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen. Tödlicher
Unfall in Antonia-Pit, Missouri, USA ANTONIA
- An innocent curiosity about a nearby cave, hidden
in the woods of Jefferson County, led to the death
of a 45-year-old father of two Friday. The
cave was hidden on a wooded bluff behind an old
industrial plant along Highway M. She
went for help, leaving the cave to get to her car.
Then she drove to Cole's house, he said. "Dave's
stuck in a hole," she told him before calling
911 around 3 p.m. The
group had heard about the deep cave before but never
could find it, Cole said. When
the group arrived at the cave's opening, Durand
said, they found four fence posts and rusty barbed
wire blocking the triangular-shaped entrance, which
was about the size of a manhole. Emergency vehicles from the Jefferson County sheriff's office and several nearby fire districts gathered at the foot of the bluff Friday. "He told me he was fine, and I told him the Fire Department was on their way and that he had to come up," Cole said. "Then I never heard from him again." Nevin
said firefighters learned from a previous rescue
that the cave has a ledge about 75 feet below its
opening and another drop-off of about 30 feet. A police officer gave Anna Wiegand a ride back to the home she had left just hours earlier with her husband for an afternoon of exploring. "I really feel for Anna," Cole said. "I know she had a daughter who died a while back and they have two boys. And now this." Vermisste französische Höhlenforscher gefunden 15. Jul 2004 Sieben vermisste französische Höhlenforscher sind in den Pyrenäen gerettet worden. Sie sind wohlauf.Französische Rettungskräfte haben am Donnerstagmorgen sieben in den Pyrenäen vermisste Höhlenforscher gefunden. Die Behörden gaben an, den sechs Männern und einer Frau gehe es gut. Die Franzosen, die am Montag zu einer Expedition aufgebrochen waren, verirrten sich in einer Höhle. Am Mittwochmorgen fiel ihr Verschwinden einer anderen Gruppe auf, die Alarm schlug. Die Wissenschaftler hatten ihre Wanderung durch ein 40 Kilometer große Höhlensystem an der französisch-spanischen Grenze am Montag begonnen. Sie mussten rund 50 Stunden auf ihre Bergung warten. Die Retter fanden sie schließlich in der Pierre-Saint-Martin-Höhle, die jährlich von etwa 1000 Forschern besucht wird. (nz) Quelle:
Netzeitung Unfall: Harwoods Hole near Takaka New Zealand Saturday 24. Jan. 2004 A group of self-confessed adrenalin junkies who got stuck down the deepest hole in the Southern Hemisphere are apologising to their rescuers. The five friends spent 29 hours trapped in one of the world's most difficult caving systems at Harwoods Hole near Takaka. It was only the expertise of specialists that saved them. Rescued climber Helen Sinclaire says the group made some silly mistakes. "We all felt (like) dumb idiots, while we were lying there in the cave. We spent a lot of time thinking about it and we got very cold and we felt very silly." The five friends, all aged in their 20s from Auckland, Austria, the United States and Israel, set out on Saturday. They claim to be experienced climbers but did not have the right gear to tackle the climb down or the caves. Rescuer
Mike O'Brien says they should not have been underground
with the equipment they had. "They didn't gather
enough information and they also didn't have the
right equipment." Police were first notified at
11am on Sunday after one of the team inched his
way up fragile rope out of the hole. The thrill-seekers
admit the complex caving system had them trapped.
At 174 metres below the surface, Harwoods Hole is
the deepest hole in the Police say they had no choice but to deploy a helicopter and a team of expert cavers on the rescue mission. In fading light on Sunday, the rescue teams dropped in at the top of the hole and abseiled down to find the climbers uninjured and unaware of the risks to rescuers. Sherp Tucker of Nelson Search and Rescue says the cave is "extreme adventure at the outside edge". "It's getting quite popular with people who really haven't got the experience and skills." Rescue
teams get called in to Harwoods Hole about twice
a year. Police estimate it cost about $12,000 to
rescue the group. Senior Sergeant The group apologised and promised a donation to the rescue team but say the experience has not put them off future high risk adventures. Source:
Nzoom
Sonntag 18. Jan. 2004 Ein 30-jähriger Höfo zog sich bei einer Befahrung der Schachthöhle am Sonntag Nachmittag in 117m Tiefe eine Knieverrenkung zu, so dass er nicht mehr aus eigener Kraft die Höhle verlassen konnte. Eine Gruppe Höfo/Feuerwehrleute und ein Arzt brauchte 6 Stunden, um den Verletzten zu erreichen. Man entschloss sich, das Knie wieder einzurenken, so dass der Verletzte mit Hilfe der Retter die Höhle ohne Tragentransport verlassen konnte. Der Verletzte verließ die Höhle am Montag früh um 6:30 Uhr. MICHAEL
KRAUSE
Sonntag 29/12/02 Auf
Grund eines technischen Irrtums ist ein dem französischen
Verband angeschlossener Höhlenforscher aus
dem Departement 71 acht Meter im 10m-Schacht im
Salle des Suisses abgestürzt (ungefähr
500 m vom Eingang entfernt). Newsgroup
A
list of incidents can be obtained from the American
Caving Accidents page of the NSS at the following
link
16.
September 02 Zagreb
(dpa) - Nach dem Mord an einem Taucher aus Tschechien
an der kroatischen Adriaküste haben Fahnder
zwei tschechische Touristen unter Mordverdacht festgenommen.
Sie waren nach Polizeiangaben vom Freitag mit dem
Opfer vor der Tat auf einer Yacht gewesen. Beim Rettungsversuch des als vermisst gemeldeten Tschechen in der Höhle nahe der Adriainsel Solta kam auch ein 25-jähriger Polizeitaucher ums Leben. Die beiden Leichen wurden in etwa 50 Meter Wassertiefe gefunden. Der Tscheche war am Mittwochabend bei Dunkelheit ins Wasser gegangen, um in die Höhle zu tauchen. Nachdem er zwei Stunden später noch immer nicht zurückgekehrt war, wurde das Rettungsteam alarmiert. -DPA- Alexander
Maier
15.
September 2002 Am
Sonntag, 15.9.02 unternahmen 4 erfahrene Höfos
eine Befahrung der Höhle, die im Wesentlichen
aus einem langen Gang besteht und keine besonderen
Schwierigkeiten aufweist. Unten gibt es einen See,
den man durchschwimmen muss. Die Gruppe wollte Sonntag
Nachmittag wieder ausfahren. Als sie am Abend nicht
zurück waren, lösten Angehörige den
Rettungsalarm aus. Die Gruppe hatte war am Grund
des Einstiegsschachtes blockiert und glaubte, dass
jemand ihr Seil entwendet hatte. Es scheint aber,
dass eine andere Gruppe das unterste Seil zu hoch
gezogen hatte, so dass die Eingeschlossenen nicht
an das Seil kommen konnten. Michael KRAUSE Hier einen 2. Bericht St. Tropez (dpa) - Vier vermisste Höhlenforscher sind in Südfrankreich nach 24 Stunden gerettet worden. Die vier hatten nicht mehr ans Tageslicht klettern können, weil Unbekannte ihnen am Höhleneingang die Kletterseile gestohlen hatten, hieß es am Montag in Nans-les-Pins nach Angaben der Feuerwehr. Die Gruppe, zu der auch ein 17-Jähriger gehörte, war am Sonntag in die Höhlen von La Castelette hinabgestiegen und abends nicht wie vorgesehen wieder aufgetaucht. Die alarmierten Rettungsdienste konnten am Montag einen Kontakt zu den Männern herstellen und stellten neue Seile bereit, um die Gruppe aus der Höhle zu befreien. -DPA-
24. July 2002 SCHWACHES SEIL 24.07.02
Spektakuläre Rettungsaktion aus Brunnen. Sprichwörtlich
an einem dünnen Faden ist in der Nacht das
Leben eines Mannes gehangen, der in Senftenbach
(Bezirk Ried) eine abgestürzte Pumpe aus einem
50 Meter tiefen Brunnen holen wollte. Das Seil,
mit dem er gesichert war, drohte abzureißen.
oesterreich.ORF.at
Unfall: Höhle in Banteay, Kambodscha 18.
Juli 2002 Translation: Five
farmers missing in a bat cave in Kambodia. Three
went into the cave on Monday, two others followed
on Tuesday. The farmers wanted to catch bats, a
speciality meal in Kambodia. They were found
dead, suffocated while they tried to light a fire
to kill the bats with the smoke. Alexander Maier Unfall: Höhle bei Schaudfontaine, Belgien 15 Juli 20002 Retter
befreien Frau, die fast 24 Std. in einer Höhle
gefangen war. Erik
Van den BROECK Unfall: Taucher nach 6 Stunden aus Höhle bei Panhandle (USA) gerettet 18.June 2002 MARIANNA,
Fla. Taucher, die in Höhlen vermisst werden,
kommen selten lebend wieder heraus, aber Mark Orr
hatte Glück, als er sechs Stunden nachdem er
verloren ging gerettet wurde. Scott Hunsucker, ein
zertifizierter Höhlentaucher aus Pensacola,
fand Orr, 26, Samstag Nacht. Nicht nur, das Orr
am Leben war, er war gerade von einem Nickerchen
erwacht, als Hunsucker in die Kammer schwamm, in
der er Zuflucht gefunden hatte. "Er tauchte etwa
30 cm vor mir auf" sagte Orr am Montag. "Suchst
Du nach einem Toten?" Das genau war es, was der
erschrockene Hunsucker glaubte zu finden. "Du gehst
da rein und suchst nach einer Leiche und dann redet
die "Leiche" mit Dir" sagte Hunsucker. Orr ist laut
dem texanischen San Marcos Area Recovery Team wahrscheinlich
erst der vierte lebend geborgene Taucher, von fast
500 vermissten Höhlentauchern in Florida, Mexico
und der Karibik seit 1960. KNOXNEWS Übersetzung:
A. MAIER
22. May 2002 Yahoo-News,
23.05.2002 Hochwasser schließt 25 Schüler
in Höhle ein. Grenoble (AP) Ein Hochwasser
führender Bach hat am Donnerstag bei Grenoble
25 Schüler in einer Höhle eingeschlossen.
Die Schüler aus dem nahe gelegenen Ort Voiron
im Döpartement Isäre machten einen Ausflug
in die Höhle als sie von den anschwellenden
Wassern des unterirdischen Wasserlaufs überrascht
wurden. Sie sitzen nach Angaben der Polizei in einem
unterirdischen Höhlensaal fest, doch bestehe
keine unmittelbare Gefahr. Der Führer der Expedition
habe es geschafft, aus eigener Kraft aus der Höhle
zu gelangen und die Behörden zu verständigen.
Die Rettungsmannschaften wollen warten, bis das
Wasser abschwillt. Woody Albrecht Hier einen 2. Bericht 22 Kinder aus Höhle bei Grenoble befreit In einem Großeinsatz haben Rettungskräfte in der Nacht zum Freitag 22 Schulkinder und drei Begleiter aus einer Höhle in den französischen Alpen befreit. Die Gruppe war am Donnerstagnachmittag in der vielbesuchten Sassenage-Grotte bei Grenoble von plötzlich ansteigendem Wasser überrascht und eingeschlossen worden. Rund hundert Helfer waren im Einsatz, um die zwölf und 13 Jahre alten Schüler und ihre Begleiter nach neuneinhalb Stunden zu befreien. Die Höhle wurde bis auf weiteres gesperrt. Die
Kinder flüchteten vor dem Wasser in eine höher
gelegene Grotte, während es einem Höhlenführer
gelang, einen überfluteten Gang zu überwinden
und die Rettungskräfte herbeizuholen. Allzu
große Sorgen machten sich die Kinder nach
Angaben der Rettungsmannschaften in der dunklen
und feuchten Höhle nicht: Sie schmiegten sich
zum Wärmen aneinander und vertrieben sich die
Zeit mit Singen und dem Erzählen von Witzen.
"Für sie wird das eine wunderschöne Erinnerung
bleiben", sagte ein Helfer. Außen angekommen,
wurden Der plötzliche Anstieg des Wassers nach starken Regenfällen sei ungewöhnlich, sagte der Bürgermeister von Sassenage, Christian Coigné. Die Sicherheitsdienste treffe keine Schuld. Zuletzt waren 1965 Besucher der Höhle von Wassermassen eingeschlossen worden. Alexander
Maier RETTUNG: Grubenunglück - Ukraine März 2002 Sicherheit
klein geschrieben: Quelle:
sda/ap. Unfall: Honeycomb Cave, Australien 16.03.2002 Overnight on Saturday night 16th March, a 15 year old patient was brought to the surface at Honeycomb Cave following a fall during a caving trip with Project Hahn. I was one of the SAR helpers. At
7.15 pm on Saturday night the patient fell about
10m down a vertical shaft beside one of the many
access points to this cave. Remarkably, the only
significant injury sustained was a broken collar
bone. His Petzl Zoom came off his helmet during
the fall, and his companions were unable to reach
him. The patient was several hours overdue for his
bi-polar MCCC members were able to quickly find a way to access the patient upon arrival at the scene, and prepared him for extraction. He was eventually brought to the surface by a vertical haul after careful rigging. Police with vertical rescue training were involved, plus local SES and Tasmania Ambulance officers. The patient was back on the surface at 1.40 am Sunday morning, after 5 hours lying still on an unstable debris mound above a further drop. Deb Hunterin Sent
by Joe Sydney Unfall: In der Rakoczi Barlang Esztramos hills Höhle , Aggtelek National Park North-East Hungary (10 km from Slovak border) 26.1.2002
ZBIGGYSARTOWSKI, CIBA Spezialitätenchemie Text:
A. MAIER Unfall: Evren Günay Höhle, Türkei 18.08.2001 Vorgeschichte:
Im Sommer 2000 kam ein Mitglied der Istanbuler Universitäts-Höhlengruppe
BUMAK, Bedri Osmanoglu, auf uns zu mit der Anfrage,
ob wir nicht für ihre Expedition im August
2000 in die Evren Günay/Peynirlikonu Höhle
eine Art "Rettungsbereitschaftsdienst"; übernehmen
könnten. In der Türkei gäbe es keine
Höhlenrettung und es erschien im am sinnvollsten
in einem solchen Fall ausländische Spezialisten
einfliegen zu lassen. Ich sagte ihm Unterstützung
zu und organisierte sowohl türkische als auch
deutsche Ansprechpartner für den Notfall, erarbeitete
einen kurzen Leitfaden für die BUMAK, schickte
ihn in die Türkei und hörte dann nie mehr
etwas von der Sache... Am
Samstag, den 18.8.01 fand Cengiz Simsek von der
Höhlenrettung Ba-Wü e.V. eine SMS mit
dem Wortlaut "Notruf Höhle"; auf seinem Mobiltelefon
vor. Leider liess sich der Absender nicht mehr ermitteln
und nach einigen Recherchen vermutete die Einsatzleitung
einen schlechten Scherz. Am Sonntag vormittag gegen
10 Uhr bekam A. Maier eine private E-Mail von jenem
Bedri Osmanoglu, in der von einem Hochwassereinschluß
in der Evren Günay/Peynirlikonu Höhle
die Rede war. Der Text enthielt eine Beschreibung
der Situation und einen Hilferuf nach Unterstützung
durch ausländische Höhlenretter, speziell
Taucher, da zu diesem Zeitpunkt der Eingangsbereich
der Höhle unter Wasser stand. Wir nahmen Kontakt
zu B.O. auf und vereinbarten die Bereitstellung
von Einsatzkräften und Material. Im Laufe des
Sonntags konnte das Wasser im 150 m langem Eingangsschluf
der ca. 1375 m tiefen Höhle abgepumpt und zwei
Höhlenforscher gerettet werden, zwei weitere
befänden sich in einem sicheren Biwak. Man
informierte uns, daß unsere Hilfe wohl nicht
mehr nötig sei. Jedoch fehlt von den zwei bei
ca. 1300 m Tiefe befindlichen Forschern weiterhin
jede Spur. Auch zu zwei Mitgliedern einer Suchmannschaft
konnte zwischenzeitlich kein Kontakt gehalten werden.
Um
8 Uhr am Mittwoch rief mich unser türkischer
Kontaktmann an und berichtete, daß man die
zwei gefunden habe, einer tot, der andere leicht
am Bein verletzt, jedoch in der Lage selbst auszusteigen.
Der Tote sollte im Einvernehmen mit seiner Familie
in der Höhle belassen werden, da eine Bergung
aus über 1000 m Tiefe zu aufwendig und riskant
gewesen wäre. Somit Für
uns ergaben sich in Hinblick auf die Organisation
des Flugtransportes viele Probleme, da wir von offizieller
Seite wie z.B. dem Auswärtigen Amt, einem türkischstämmigen
Bundestagsabgeordneten oder der türkischen
Botschaft keine Unterstützung bekamen. Lediglich
die deutsche Botschaft in Ankara unterstützte
unsere Hilfsbereitschaft. Alexander
Maier & Matthias Leyk Unfall: Gouffre de Lousinas 05.04.2001 Ein
16 jähriger Höfo war mit gleichaltrigen
im Gouffre de Lousinas, nördlich von Béziers
im Hérault unterwegs. In einer Tiefe von
-80m stürzte er 3m ab und brach sich ein Bein.
Michael Krause Unfall: Daren Cilau, Wales 24.02.2001 Daren
Cilau is a single entrance cave with a total of
27km of natural limestone passages protected by
a 600m entrance crawl of daunting severity.
On Saturdav 24 February three experienced cavers entered Daren Cilau, Llangattock, Powys to undertake a two-day trip and camping overnight in the cave at the Hard Rock Cafe - a long-established and well-provided site some 4km into the system. At 23.30 Sat one of the party sustained a dislocated shoulder while visiting the Blue Greenies formations beyond the Restaurant at the End of the Universe camp. The shoulder would not reduce and it took some ten hours for the party to return to the Hard Rock Cafe camp. It should be noted that the casualty had a history of shoulder dislocation and carried painkillers when caving. He had successfully repositioned his shoulder on a previous caving trip. After making the injured caver comfortable in a sleeping bag, and fed and watered, the two fit cavers started out from HRC at 09.30 Sun 25 and exited the cave at 14.30. The callout, via the emergency 999 service, came at 14.50 and the first rescue team entered the cave at 18.20. (Sunday afternoon is always a difficult time to assemble a rescue team as it is the time when many are caving or heading homeward). The medical team entered at 20.00 Sunday and included the cave rescue doctor, who is an orthopaedic registrar. Direct communications through the rock from surface to the casualty were made at 01.00 Monday using the HeyPhone (a new piece of equipment issued one week before). At 03.00, surface control were informed that the shoulder had been repositioned and the medical team would be leaving the HRC at 05.00 with the casualty walking. A huge feeling of relief was felt at Control since a stretcher carry from HRC could have taken a conservative up to 3 days and probably included modifying some passageway, in particular the entrance crawl - something we are quite capable of, but very averse to doing. The
casualtys progress was relayed to the teams elsewhere
in the cave via FrancePhones running over thin cable
which were established as far as the pitches and
they also expressed their delight at the news! (The
entrance crawl has a permanent tough telephone cable
installed to speed up installation and improve reliability
of rescue communications). Crossing
the pitches removed a psychological barrier and
the casualty then seemed to go into overdrive and
we were astonished at the rate he progressed, considering
the difficulty of the terrain. The casualty had
a short rest at the food station established at
Big Chamber Nowhere Near the Entrance while surplus,
and knackered, rescuers exited the cave. A small
He required very little assistance and indeed caught up with some of the rescuers who had set out before him. It is a tribute to the casualty's fitness and caving ability that he was able to make such good progress out of a very difficult cave. 63
cave rescuers from three teams, Gwent CRT, West
Brecon CRT and Gloucester CRG were on site: 28 being
the largest number underground at any one time.
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